1×1: Das große AdWords ABC Teil 3 N-Z

AdWords

Wer meine 2 Teile des AdWords ABCs (A-D und E-M)bereits gelesen hat, wird sich fragen wo der dritte und somit letzte Teil bleibt: Hier ist er!

N wie

News: Bei Google verändert sich sehr viel. Neue Betas werden getestet, oder Funktionen ergänzt oder auch mal ganz rausgenommen. Think with Google (https://www.thinkwithgoogle.com/intl/de-de/) ist von Google selbst initiiert. Sie finden hier Studien, Branchentrends, Insights, etc., die Sie für Ihre Optimierung nutzen können.

O wie

Onlinekampagnen: In der AdWords Oberfläche finden Sie in der linken Navigationsleiste den Reiter „Alle Onlinekampagnen“. Wenn Sie den Menüpunkt aufklappen, befinden sich dort alle aktiven, pausierten und entfernten Kampagnen. Dank des Reiters kann man viel schneller zwischen Kampagnen, Anzeigengruppen oder Keywords hin und her switchen.

Organisches Suchergebnis: Organische Suchergebnisse sind kostenlose Einträge in den Google Suchergebnissen. Diese Ergebnisse haben mit dem bezahlten Traffic über die AdWords Oberfläche nichts zu tun. Auch hier gibt es eine Reihe von Optimierungsmöglichkeiten. Diese Optimierung nennen wir im Online-Marketing SEO (Serach Engine Optimization).

P wie

Partner im Suchnetzwerk: Das Suchnetzwerk ist zum einen auf die Google Suche, als auch auf Partnerseiten im Suchnetzwerk ausgerichtet. Diese Partnerseiten, sind zum Beispiel t-online.de, web.de… . Sie erkennen die Partnersuche daran, dass in der Zeile in der sie Ihre Suchanfrage eintippen „Suche mit Google“ steht. Auch hier erhalten Sie Werbung über den organischen Ergebnissen eingeblendet. Und auch diese zählen in den AdWords Traffic mit ein.
(Achtung: generell ist diese Option voreingestellt, daher müssen Sie das Partner-Netzwerk aktiv entfernen, wenn Sie dort nicht ausgespielt werden wollen)

Passende Wortgruppe: Ist eine Keywordoption, auch bekannt unter „phrase“ und wird in Hochkommata im Account eingebucht “Keyword“. Die Schaltung Ihrer Anzeige wird nur bei der passenden Wortgruppe und nahen Varianten ausgelöst. Dabei können davor oder danach auch noch andere Wörter stehen. Bsp: Sie haben das Keyword “rote tomaten“ eingebucht, sie werden somit auch bei der Suchanfrage nach “reife rote tomaten“ und “rote tomaten kaufen“ ausgeliefert. Sie steuern mit den Keywordoption, wie weit der Suchbegriff mit Ihren eingebuchten Keywords übereinstimmen soll.

Planer für Display-Kampagnen: In der AdWords-Oberfläche finden Sie oben unter dem Reiter Tools den Planer für Display-Kampagnen. Wenn Sie neue Placements, Keywords, Themen und Interessen recherchieren wollen, können Sie das über den Planer tun. Vorteil, sie können Ihre ausgewählten Optionen direkt in Anzeigengruppen einbuchen oder als Excel-Liste exportieren lassen.

Placements: Placements zählen zum Displaynetzwerk und sind Orte im Internet, auf denen Ihre Anzeige geschaltet wird. Dabei wird nach automatischen Placements (auf Basis von Themen, Interessen oder Keywords) oder ausgewählten Placements (Sie legen eine konkrete Seite fest) unterscheiden. Placements können auf Websites, in Apps, oder auch in Videos ausgewählt werden.

Q wie:

Qualitätsfaktor: Nach Google wird der Qualitätsfaktor wie folgt definiert: „Eine Schätzung der Qualität Ihrer Anzeigen, Ihrer Keywords und Ihrer Zielseite. Qualitativ hochwertigere Anzeigen können zu geringeren Kosten und einer höheren Anzeigenposition führen.“
Meine Kollegen haben hierzu eine Reihe an Artikeln geschrieben, mit Hilfe derer Sie den Qualitätsfaktor steigern können. Mehr dazu hier:

http://marketingfire.de/adwords-qualitaetsfaktor-96888/
http://marketingfire.de/qualitaetsfaktor-advanced-33323/

R wie:

Relevanz: Ist das Schlagwort für alle die sich in der Google Welt bewegen. Alles was Relevanz hat, ist in Googles Augen qualitativ höher wertiger und ermöglicht Ihnen ein besseres Ranking. Das betrifft zum Beispiel Keywords, Anzeigentexte und Webseitencontent. Für Sie bedeutet das, je relevanter und passender die Webseiten zu den eingebuchten Keywords und eingestellten Anzeigentexten passen, desto höher wird sie von Google bewertet und ausgespielt. Sie werden mit einer besseren Position zu günstigeren Kosten belohnt. Übrigens: Die Relevanz fließt auch in den Qualitätsfaktor mit ein.

Remarketing: Mit Hilfe von Remarketing können Sie Webseitenbesucher erneut ansprechen. Die Besucher werden mit einem Cookie markiert und fließen in eine Liste ein. Sie können selbst entscheiden, wen Sie erneut ansprechen wollen. Das können Besucher ohne Kauf, (z.B. Warenkorbabbrecher) oder aber auch Käufer sein, mit denen Sie dann Cross-Selling betreiben. (z.B. jemand kauft eine Kamera und Sie bieten dazu weiteres passendes Zusatzmaterial an)

Weitere Artikel zu Remarketing finden Sie hier:

http://marketingfire.de/remarketing-mit-google-adwords-jetzt-vorteile-und-potenziale-nutzen-51824/

http://marketingfire.de/remarketing-listen-fuer-suchanzeigen-36956/

S wie

Segment: Segmente sind eine wichtige Komponente für Ihre Kampagnenoptimierung. Sie können sich mit Hilfe von den Segmenten zum Beispiel die Performance der Wochentage, der Geräte oder der Netzwerkverteilung anschauen. Daraus lassen sich weitere Vorgehensweisen und Strategien ableiten. Meine Kollegin Petra hat dazu einen hilfreichen Artikel geschrieben:

Suchnetzwerk: Das Such-Netzwerk umfasst die Google-Suche, Google Shopping, Google Maps, Google Bilder und Google Groups sowie das Partner-Suchnetzwerk, wie zum Beispiel T-Online.de, oder web.de. Es unterscheidet sich zum Display-Netzwerk durch die konkrete Suchabsicht, die der User in dem Moment hat. Das heißt für den Werbetreibenden, dass die Anzeigen dann so genau wie möglich zu der Suchanfrage passen sollten.

T wie

Tagesbudget: ist der Betrag den Sie festlegen, wieviel Budget pro Tag/pro Kampagne zur Verfügung steht.

Textanzeige: sind Ihre Anzeigen ohne Bild und müssen den Richtlinien von Google entsprechen.

Tools: Ist ein Reiter innerhalb der AdWords Oberfläche. Hierunter finden Sie beispielsweise den Keyword-Planer, Planer für Display-Kampagnen oder die Anzeigenvorschau.

U wie

Ungültige Klicks: sind Klicks auf Ihre Anzeigen, die von Google automatisch als nicht legitim eingestuft werden, zum Beispiel bei unbeabsichtigten Klicks oder Klicks, die durch Malware hervorgerufen werden. Mehr dazu auch hier: http://marketingfire.de/klickbetrug-13692/

V wie:

Voraussichtliche Klickrate: gibt an, wie Google Ihre Klickrate einstuft. Sie können diese auf Keywordebene unter dem Keywordstatus einsehen, in dem Sie auf die Sprechblase gehen. Es gibt die drei Status: überdurchschnittlich, durchschnittlich, unterdurchschnittlich.

Google AdWords Klickrate

Vorraussichtliche Klickrate in Google AdWords

Bei 2 und 3 sollten Sie unbedingt an der Klickrate arbeiten. Denn auch hier gilt, je höher die Klickrate, desto höher die Relevanz und der Qualitätsfaktor, desto niedriger die Kosten.
Für die Steigerung der Klickrate erhalten Sie in diesem Artikel mehr Informationen: http://marketingfire.de/5-tipps-zur-verbesserung-der-ctr/

W wie:

Webseite ausgeschlossen: Klarer Fall, Ihre Webseite entspricht nicht den Google Werberichtlinien und wird daher ausgeschlossen. Sie sollten sich in diesem Fall mit Google in Verbindung setzen, um herauszufinden, was Sie verbessern müssen.

Weitestgehend passend: auch bekannt als broad match und die breiteste Keywordoption. Ihre Anzeigen werden auch ausgespielt bei Suchanfragen nach genau dieser Wortgruppe, ähnlichen Wortgruppen, Singular- oder Pluralformen, fehlerhaften Schreibweisen, Synonymen, Wortstämmen, verwandten Suchanfragen und anderen relevanten Varianten. Diese Keywordoption muss genauestens angeschaut werden, da sie zum einen neue Keywordideen liefern kann, aber auch viele Suchanfragen dabei sind, die zu Ihrem Produkt/Dienstleistung nicht passend sind. Mehr Infos zu Keywordoptionen finden Sie hier: http://marketingfire.de/keyword-optionen-bei-google-adwords-richtig-nutzen-38793/

Z wie:

Zielseite: Die Zielseite ist Ihre Landingpage und somit die Seite auf der die User landen, nachdem Sie auf die Anzeige geklickt haben. Im besten Fall passt der Anzeigentext zu der Zielseite und der User findet genau das wonach er gesucht hat.

Ziel-URL: Die Ziel-URL wird in den Anzeigen nicht angezeigt. Sie muss allerdings mit der angezeigten URL übereinstimmen.

Zielseitenerfahrung: Die Zielseitenerfahrung ist eine Einschätzung wie relevant Ihre Zielseite für User ist, die auf Anzeige geklickt haben. Auch hier gibt es wieder 3 Status: Überdurchschnittlich, Durchschnittlich, Unterdurchschnittlich. Um hier bessere Ergebnisse zu bekommen sollten Sie an der Conversionrate arbeiten. Gute Tipps von meiner Kollegin Petra:
http://marketingfire.de/conversion-rate-30707/
http://marketingfire.de/call-to-action-optimierung/

Die 3 Teile sind vollbracht. Sicherlich gibt es noch eine Reihe an weiteren wichtigen Begriffen. Wir werden in den nächsten Wochen ein Whitepaper aus den 3 Teilen erstellen, so dass alles gebündelt hier auf marketingfire.de zu finden sein wird.

Bildnachweis Vorschaubild:
© nata777_7 - Fotolia.com

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