3 Tipps – Warum, was und wie lange testen?

AdWords

Prinzipiell und das ist die typische Antwort im Marketing, kommt es drauf an. Es gibt (leider) keine vorgeschriebene Testzeit, nach der ein Test abgeschlossen ist. Vielmehr kommt es darauf an:

  • was Sie testen und
  • wieviel Traffic auf Ihre Seite läuft

Um hier aber wenigstens ein bißchen konkret zu werden, kann ich aus meiner täglichen Arbeit mit Google AdWords berichten, dass ein 4-wöchiger Test in der Regel ausreichend ist, um Ergebnisse lesen zu können und den Test zu beenden. Wie bereits oben angedeutet, kommt es hier auf das Testelement an. Eine Änderung in der angezeigten URL benötigt deutlich mehr Testzeit, als das Hinzufügen eines Signalwortes wie „Neu“, „Gratis“, oder „Jetzt“ im Anzeigentext. Hierunter fallen natürlich auch Änderungen auf der Landingpage – ein veränderter Buttontext oder eine andere Call-to-Action, werden ebenfalls deutlich schnellere Ergebnisse liefern.

Aus meiner Erfahrung möchte ich Ihnen für Ihre nächsten Tests folgende 3 Tipps mit auf dem Weg geben:

  1. Überlegen Sie sich vorher genau, was Sie gegeneinander testen wollen
  2.  Testen Sie nie zu viele Elemente, am besten NUR EIN Element, denn nur so stellen Sie sicher, dass Sie die Ergebnisse lesen können. Das bezieht sich auch auf die Verbindung von Anzeigentext und Landingpage. Entscheiden Sie sich hier für einen „Ort“. Testen Sie den anderen Ort lieber danach. Eventuell können Sie so, dass Ergebnis weiter steigern
  3. Definieren Sie Testanzeigengruppen

Warum Testanzeigengruppen?

Prinzipiell vermutet man mit jedem Test eine Steigerung der Conversionanzahl, CTR, oder Conversionrate. Klar, denn sonst würde man das jeweilige Element nicht testen wollen! Aber auch hier spreche ich aus Erfahrung, dass man manchmal zu subjektiv denkt und sich zu viel von Testergebnisse erhofft, bzw. von der Subjektivität zu stark beeinflusst wird. Daher passiert es gelegentlich, dass das alte Testelement gewinnt. Wenn Sie den Test dann über alle Kampagnen und Anzeigengruppen gezogen haben, nimmt dies einen negativen Einfluss auf die Leistung der gesamte Kampagne.

Daher mein Tipp: Wählen Sie bestimmte trafficstarke Anzeigengruppen aus und lassen Sie dort Ihre Testelemente laufen. Die anderen Anzeigengruppen bleiben unverändert. Mit Hilfe der Labelfunktion im Google AdWords-Konto können Sie diese Anzeigengruppen kennzeichnen und besser auswerten. So stellen Sie sicher, dass Sie im Falle eines Misserfolges nicht die gesamte Kampagnenleistung gefährden.

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