1×1: das große AdWords ABC Teil 2 E-M

AdWords

Wie versprochen folgt hier die Fortsetzung des AdWords ABCs und es sei gesagt, es wird auch noch einen dritten Teil geben:-)

Heute finden Sie hier die Buchstaben E-M.

E wie…

Eingeschränktes Budget: Beschreibt den Kampagnenstatus, wenn Ihr eingestelltes Tagesbudget unter dem empfohlenen Tagebudget liegt. Zunächst einmal bedeutet das, dass Ihre Anzeigen nicht die ganze gebuchte Zeit angezeigt werden können, weil das Budget bereits ausgeschöpft ist. Es heißt aber nicht, dass die Kampagne nicht erfolgreich sein kann. Überprüfen Sie in einem ersten Schritt, ob Sie Optimierungen an der Kampagne vornehmen können. Stichwort, CPC, QF, Keyword-Optionen aber auch Kostenfresser. Denn immer im Hinterkopf haben, Google möchte Geld mit Ihnen verdienen und wird Sie immer dazu ermutigen mehr Budget zur Verfügung zu stellen. Seien Sie hier also wachsam und überprüfen Sie, ob die Vorschläge zu Ihren Marketingzielen passen.

Enddatum: Es kann vorkommen, dass Sie eine Google AdWords-Kampagne zeitlich terminieren wollen. Kein Problem, Sie können in den Einstellungen der Kampagne ein Enddatum festlegen. Gehen Sie in die Kampagneneinstellungen und legen Sie unter „Werbezeitplan“ das Enddatum fest.

Festlegen eines Enddatums in AdWords

Hier legen Sie ein Enddatum für die AdWords-Kampagne fest

F wie…

Filter: Die Filterfunktion eignet sich, wenn Sie zum Beispiel eine große Kampagnenanzahl in Ihrem Konto haben und nach einer bestimmten Kampagne Filter möchten. Sie können Ihre Kampagne auch mit Labels versehen und danach filtern. Praktisch ist auch, dass Sie die selbst definierten Filter speichern können und sich so Ihre eigenen Filter zusammenbauen können. Der Filter sollte für Sie ein wichtiges Instrument zur Optimierung werden.

Freigegeben: Wenn Ihre Anzeige freigegeben ist, wird diese auch geschaltet. Sie hat also den Google Anzeigenprozess durchlaufen und ist richtlinienkonform gestaltet. Es gibt drei Einschränkungen:

  • Freigegeben (eingeschränkt): Das können Darstellungsprobleme auf Endgeräten sein, Einschränkungen durch Markenschutz in bestimmten Ländern, verschreibungspflichtige Medikamente, Alkohol, und Glücksspiele können nur dort mit Anzeigen beworben werden, wo sie auch zulässig sind.
  • Freigegeben (nicht jugendfrei): Ihre Anzeige erhält den Status, wenn sich nicht jugendfreie Elemente auf der Webseite befinden. Es kann sein, dass Länder nur jugendfreie Anzeigen zulassen.
  • Freigegeben (Nur für Erwachsene) diesen Freigabestatus bekommt die Anzeige, wenn bei der Prüfung auffällt, dass der Inhalte der darauffolgenden Landeseite nicht für jeden Zielgruppe zulässig ist. Dieser Status trifft zum Beispiel auf Seiten mit pornografischem Hintergrund zu und wird nur gezeigt, wenn der User eine entsprechende Keywordkombination eingibt.

G wie…

Genau passend: Beschreibt die Keywordoption des „Exact match“. Bei dieser Keywordoption entsprechen Ihre Keywords der Suchanfrage des Users. Besser geht es gar nicht, denn die Wahrscheinlichkeit, dass ein Lead oder Kauf getätigt wird ist sehr hoch, wenn Ihr Angebot passend ist.

Geografische Ausrichtung: In den Kampagneneinstellungen legen Sie fest, wo Sie Ihre Anzeigen ausgespielt haben möchten. (Länder, Städte, Umkreis etc.) Sie können auch regionale Kampagnen mit Hilfe der geografischen Ausrichtung erstellen. Genauso können Sie Regionen ausschließen. Eine wunderschöne Möglichkeit, um die Top-Performer zu identifizieren und mit eigenen Kampagnen zu unterstützen. Schauen Sie sich dazu diesen Blogartikel von mir an.

Google Werbenetzwerk: Das Google Werbenetzwerk teilt sich auf in Suchnetzwerk (beinhaltet die Google Suche selbst, sowie Suchpartner, wie zum Beispiel t-online.de, oder web.de) und Display-Netzwerk (umfasst Google-Webseiten, die am AdSense-Programm teilnehmen und auf den Webseiten Werbeplätze zur Verfügung stellen, so dass diese über AdWords eingebucht werden können.) Zur Optimierung sollten Sie am besten nach Such- und Displaynetzwerk trennen. Schauen Sie sich dazu diese Artikel an:

K wie…

Keyword-Optionen: Adwords bietet insgesamt 4 Keyword-Optionen, die Sie für Ihre Kampagnen einbuchen können. Broad, modified broad, phrase und exact. Die Optionen stehen dafür, wie der Suchbegriff des Users mit dem eingebuchten Keyword übereinstimmen. In der obengenannten Reihenfolge von weitgefasst (broad) bis zur genauen Übereinstimmung (exact). Wie und warum man welche Option wählen sollte, finden Sie hier.

Keyword-Planer: Ist ein Tool, welches direkt in der AdWords Oberfläche integriert ist und es Ihnen ermöglicht neue Keyword-Ideen für Ihre Kampagnen zu generieren. Sie sind nicht sicher, wie der Keyword-Planer funktioniert und wo Sie ihn finden. Meine Kollegin Petra hat das für Sie zusammengefasst.

Kontext Targeting: Ist eine Targeting-Auswahl des Display-Netzwerks. Anhand von eingebuchten Keywords werden Ihre Anzeigen auf Partner-Webseiten geschaltet, die zu diesen Keywords passen. Die Webseiten wurden vorher von Google analysiert und einem zentralen Thema zugeordnet. Achtung: Schauen Sie sich das Keyword-Targeting genau an. Sie finden hier viele passende automatische Placements, die Sie dann als ausgewählte Placements einbuchen sollten. Allerdings sind in der Regel auch viele Webseiten dabei, die Sie getrost ausschließen können, da sie thematisch unpassend sind und nur Kosten verursachen. Werfen Sie also ein Auge auf diese Targeting-Option. Mehr zu dem Thema finden Sie hier.

Manuelle Gebote: Bedeutet, dass Sie selbst den Höchstbetrag einstellen, den Sie für einen Klick bereit sind zu zahlen. Dafür müssen Sie einen maximalen CPC zu Grunde legen, welchen Sie bereit sind zu zahlen. Er wird in den Kampagnen auch als Standardgebot bezeichnet und immer dann gezogen, wenn Sie neue Keywords, oder Placements hinzufügen, ohne einen anderen Klickpreis einzutragen. Achtung: Die Gebotseinstellung erfordert, dass Sie die Account-Performance täglich beurteilen. Sie bietet allerdings auch den Vorteil, dass man effiziente Keywords besser pushen kann, als wenn Sie die Aussteuerung dem AdWords-System überlassen. Denn das System folgt immer nur einem Algorithmus und kennt Ihre KPIs nicht. Zu Gebotsstrategien finden Sie in diesen Artikeln mehr:

Mobile Anzeigen: Im Zuge der enhanced campaigns im Juli 2013, wurden alle Endgeräte (Desktop, Tablet und Smartphones) in eine Kampagne gefasst und können mit einer prozentualen Verteilung gesteuert werden. Bei der Anzeigenerstellung können Sie jedoch Anzeigen einstellen, die nur mobil ausgespielt werden sollen. Warum? Hintergrund ist, dass bei den mobilen Endgeräten nicht die gleiche Display-Größe zur Verfügung steht wie bei Desktop-Computern. Schauen Sie sich dazu diesen Artikel von meiner Kollegin Hanna Stockhaus an, um zu überprüfen, ob Sie schon das Optimum bei Ihren mobilen Anzeigen herausholen.

Der letzte Teil, Teil 3, folgt dann beim nächsten Mal.

Bildnachweis Vorschaubild:
AdWords ABC

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