AdWords-Filter – kleine Helfer für die Kampagnen-Optimierung

AdWords

Bei der Kampagnen-Optimierung gibt es Daten, die man regelmäßig kontrollieren und nachbessern muss. Diese Optimierung findet oft auf Keyword-Ebene statt. Hier suchen wir nach den Big Playern, die uns für wenig Geld viele Conversions liefern und die Bad Performer, die viel zu teuer sind, kaum Conversion generieren und die Gesamtleistung unseres Kontos runterziehen.

Sich regelmäßig auf die Suche zu begeben und diese Keyword-Typen ausfindig zu machen kann zeitraubend sein. Aus diesem Grund bin ich ein großer Fan von AdWords-Filtern. Mit Filtern kann man eine bestimmte Auswahl an Daten aus einer großen Datenmenge herausfischen.

Ein Beispiel: Schlechte Keywords filtern

Wir wollen herausfinden, welche Keywords schlechte Ergebnisse erzielen. Dafür gehen wir auf die Keyword-Ebene und wählen den Reiter „Filter“ und „Filter erstellen“ aus.

AdWords Filter

In diesem Fall möchte ich alle Keywords mit einer Klickrate (CTR) von unter 2%, mindestens 200 Impressionen, einer guten Anzeigenposition (1-3) und keiner oder max. 1 Conversion in den letzten 30 Tagen angezeigt bekommen.

  • CTR: < 2%
  • Leistungen > Impressionen: >= 200
  • Leistungen > Durchschn. Position: besser als 4
  • Conversions: < 1

AdWords Filter

Jetzt habe ich eine deutlich kleinere Datenmenge, die ich genauer betrachten und gezielt optimieren kann. Wenn keine Optimierungsmaßnahmen wirken, sollte man sich von diesen Keywords trennen. Sie verbrauchen nur unnötiges Klickbudget.

Hinweis: Über + Weitere hinzufügen lassen sich weitere Faktoren ergänzen (z.B. Kosten/Conversion), um die Datenmenge weiter zu reduzieren.

Außerdem variiert die Bedeutung der Zahlen je nach AdWords Konto. Je nachdem was man über AdWords vertreibt ist eine Anzahl von 5 Conversions pro Monat wenig oder viel. Kosten pro Conversions in Höhe von 10 EUR kann für eine Kampagne viel zu viel, für eine andere hingegen sehr günstig sein. Bedeutet: Für jedes Konto müssen die Filter individuell eingerichtet werden.

Nützliche Filter

Weitere Filter, die ich gerne nutze sind:

Geringes Suchvolumen

Filter geringes Suchvolumen

Keywords sollten gesichtet werden. Haben diese Keywords in den letzten drei Monaten keine Impressionen generiert, kann man sie entfernen. So halten wir das Konto übersichtlich und können uns auf die wichtigen Keywords konzentrieren.

Gute Keywords mit guter Position + hohe CPA

viele conversions, teuer

Diese Keywords generieren viele Conversions, haben eine gute Position, sind aber teuer. Aufgrund der guten Position haben wir einen Spielraum, um das Klickbudget zu senken, ohne viel vom Traffic einzubüßen.

Schlechter Qualitätsfaktor, hohe Impressionen

schlechter QF, hohe Impressionen

Zuerst sollte man prüfen, weshalb der Qualitätsfaktor schlecht ist. Wenn keine Optimierungsmaßnahme zieht, sollte man diese Keywords entfernen oder pausieren, um der Kontoqualität nicht zu schaden.

Durchschnittliche Position, hohe Conversion Rate

Durchschn. Pos., hohe Conv.-Rate

Bei diesen Keywords kann man ein höheres Klickbudget testen – evtl. laufen diese Keywords auf einer höheren Position noch besser und wir können noch mehr Conversions generieren.

Interessiert am Thema Kampagnen-Optimierung? Hier gibt es weitere hilfreiche Blogartikel:

AdWords Qualitätsfaktor – inkl. Gratis Vorlage zur Konto-Analyse

5 Tipps zur Verbesserung der CTR

Wie AdWords Skripte die Kampagnen-Betreuung erleichtern

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