3 SOS-Tipps: So boosten Sie Ihren AdWords Qualitätsfaktor

AdWords

Der Qualitätsfaktor gibt bei AdWords auf einer Skala von 1 bis 10 die Qualität Ihrer Anzeigen, Keywords und Zielseiten aus der Sicht von Google an. Je besser diese drei Komponenten zusammen passen, desto relevanter werden sie von Google bewertet und mit einem hohen Qualitätsfaktor belohnt.

Ein guter Qualitätsfaktor ist deshalb so erstrebenswert, weil durch ihn der Anzeigenrang und dadurch die Anzeigenposition und der CPC festgelegt werden. Lesen Sie dazu auch mehr in diesem Artikel sowie in der Übersicht über alle Einflussfaktoren des Qualitätsfaktors.

Die Theorie von guten Qualitätsfaktoren ist in der Praxis leider nicht immer so einfach umsetzbar. Daher finden Sie im Folgenden 3 einfache SOS-Tipps wie Sie gegen schlechte Qualitätsfaktoren in Ihrer Kampagne vorgehen können.

Einen ersten Hinweis darauf, ob Ihre Anzeigen aufgrund des Qualitätsfaktors geschaltet werden oder nicht, gibt Ihnen die kleine Sprechblase auf Keywordebene in der Spalte „Status“. Probleme bei der voraussichtlichen Klickrate, der Anzeigenrelevanz oder der Nutzererfahrung auf der Zielseite wird Ihnen hier in Rot und als „unterdurchschnittlich“ angezeigt.

Übersicht Qualitätsfaktoren

Bewertung von Qualitätsfaktoren innerhalb AdWords

 

Und das können Sie für überdurchschnittliche Werte (und damit gute Qualitätsfaktoren tun:

1. Kampagnenstruktur
Gute Qualitätsfaktoren können Sie erreichen, indem Sie eine gute Klickrate anstreben. Grundlage dafür ist eine sinnvolle Kampagnenstruktur. Hinterfragen Sie daher Ihre Anzeigengruppen: Können alle beinhalteten Keywords unter dieser einen Anzeigengruppe zusammengefasst werden oder macht es vielleicht mehr Sinn, das ein oder andere Keyword auszugliedern? Prinzipiell ist unsere Empfehlung, Anzeigengruppen immer möglichst klein (maximal 10 bis 20 Keywords pro Anzeigengruppe)  zu gestalten. Nur dann haben Sie die Möglichkeit, genau passende Anzeigentexte zu verfassen, was sich auf Ihre Klickrate sehr positiv auswirken wird.

2. Anzeigentexte
Gehen Sie Ihre Anzeigentexte nochmal komplett durch: Sind alle Anzeigen relevant für die jeweilige Anzeigengruppe? Haben Sie im Text Keywords verwendet, die für die Anzeigengruppe relevant sind? Verwenden Sie auf keinen Fall einen „allgemeingültigen“ Anzeigentext für alle Anzeigengruppen! Was Viele häufig vergessen: Nutzen Sie auch die angezeigte URL, um Ihr Keyword nochmals unterzubringen. Damit suggerieren Sie dem User,  dass er auf der richtigen Zielseite landet, was sich wiederum positiv auf die Klickrate und damit den Qualitätsfaktor ausübt.

Angezeigte URL

Die Angezeigte URL bei AdWords Anzeigen

Um Ihre Klickrate kontinuierlich zu steigern, empfehlen wir darüber hinaus regelmäßige Anzeigentests.

 3.  Landingpages
Die Landingpage kann zwar nicht direkt über AdWords gesteuert werden, ist aber ein wichtiger Einflussfaktor für den Qualitätsfaktor, den Sie auf keinen Fall unbeachtet lassen sollten. Wenn die Nutzererfahrung auf der Zielseite unterdurchschnittlich ist, sollten Sie handeln. Neben einer schnellen Ladezeit (ob Ihre Website schnell ist oder nicht, können Sie mit diesem Tool überprüfen) steht auch hier wieder die Relevanz für den Nutzer im Mittelpunkt. Um eine schlechte Absprungrate (die den Qualitätsfaktor wiederum negativ beeinflusst) zu verhindern, hinterfragen Sie daher die Anordnung der Elemente auf Ihrer Zielseite und die Inhalte generell: Findet sich Ihr Nutzer auf der Landingpage zurecht? Weiß er, was er tun soll? Sieht er auf den ersten Blick das Keyword, nach dem er gesucht hat?

 

Wenn Sie diese drei Tipps beherzigen, werden Sie eine Verbesserung Ihrer Qualitätsfaktoren und damit auch Ihrer Kampagnenleistung feststellen. Nutzen Sie darüber hinaus immer die Möglichkeit, mehr über Ihren Qualitätsfaktor herauszufinden, indem Sie sich die Werte voraussichtliche Klickrate, Anzeigenrelevanz und Nutzererfahrung auf der Zielseite ansehen um herauszufinden, durch welchen Faktor der Qualitätsfaktor negativ beeinflusst wird.

 

Bildnachweis Vorschaubild:
Rocket © All Vectors - Fotolia.com

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