Darum kommt kein Unternehmen ohne Analytics aus!

Analytics

„Was soll ich eigentlich mit diesem Analytics?“

Wenn Sie sich diese Frage so oder so ähnlich schon einmal gestellt haben: Analytics ist großartig, sollte zum Standard-Online-Repertoire eines jeden Webseiten-Betreibers gehören, und wir erklären ihnen auch sofort, warum!

 

5 Gründe, warum Sie Analytics für den Online-Auftritt Ihres Unternehmens unbedingt nutzen sollten:

 

1. Ziele definieren und messen

Zuallererst muss jedes Unternehmen, das nicht nur irgendwie im Netz dümpeln, sondern einen ernsthaften Webauftritt haben möchte, Ziele definieren: Was wird als Ziel, was als Erfolg festgelegt und mit welchen KPIs* gemessen?

(* Key Performance Indicator – also die wichtigsten Kennzahlen, die die Kampagnenleistung messen)

Nur wer Ziele definiert, weiss, ob er erfolgreich ist.

Die Webanalyse hilft dabei. Mit Analytics lassen sich zum Beispiel eine ganze Menge Ziele messen: Seitenaufrufe, Verweildauer, Seitenabsprünge, Klicks, Conversions, Ereignisse wie Video Views, um nur einige zu nennen.

Für einen Blogbetreiber kann es wichtig sein, dass möglichst viele Leser seine Videos ansehen. Für die Leadgenerierung wiederum zählt das Absenden eines Kontaktformulars. Für einen Online-Shop hingegen ist in erster Linie relevant, dass die Nutzer einen Kauf tätigen. In Analytics definieren Sie ein oder mehrere Ziele entsprechend Ihrer Seite:

 

Zielvorhaben in Analytics

analytics.google.com – Zielvorhaben

 

 

2. Webseite optimieren, Nutzererfahrung verbessern

Was tun Nutzer auf Ihrer Seite? Suchen Sie gezielt nach bestimmten Dingen? Finden Sie diese Dinge auch? Wie interagieren Sie mit den Seiten-Elementen – wird die Seitensuche verwendet, PDFs heruntergeladen, Videos angeschaut?

All das lässt sich über die Webanalyse herausfinden. Gerade mögliche Knackpunkte werden hier deutlich: Kommen Seitenbesucher zum Beispiel über ein bestimmtes Keyword und eine Suchanzeige auf Ihre Seite, nutzen Sie dann unmittelbar danach die Seitensuche? Das würde dafürsprechen, dass Keyword, Anzeige und Landingpage nicht zusammenpassen und der Nutzer nicht das findet, was er sucht.

Wie können Sie als Seitenbetreiber Nutzern die Funktionen und den Content bereitstellen, die sie suchen? Wie können Sie ihre Erfahrung mit der Seite verbessern, wie Interaktionen oder Kontaktaufnahme erleichtern? Die Antworten liefern Daten aus Analytics. Optimieren Sie Ihr Angebot mit diesen Fragen im Hinterkopf, damit Nutzer zu wiederkehrenden Kunden werden.

 

 

3. Nutzer kennenlernen

Sie können durch Analytics Ihre Nutzer besser kennenlernen oder neue Kundengruppen identifizieren. Dazu bietet Analytics zahlreiche Daten, die es erleichtern, den Nutzerkreis genauer zu umreißen.

Auf der einen Seite verrät Analytics die „technischen Aspekte“ Ihrer Nutzer: Welchen Browsertyp nutzen sie auf welchem Gerät? Was ist die bevorzugte Spracheinstellung? Welcher Anteil Ihrer Nutzer besucht die Seite über ein Smartphone?

 

Welche Browswertypen nutzen die User?

analytics.google.com – Browsertypen

 

Diese Anhaltspunkte bieten wiederum die Möglichkeit, die eigene Webseite entsprechend den Präferenzen der Nutzer zu optimieren.

Dazu kommen Angaben wie Alter oder Interessenkategorien: Dabei gruppiert Analytics Nutzer nach Altersklassen (z.B. 35-44, 45-54 etc.) und Kategorien ihrer Vorlieben:

 

analytics.google.com - Interessenkategorien

analytics.google.com – Interessenkategorien

 

Es lassen sich auch andere Kategorien anzeigen (Segmente mit kaufbereiten Zielgruppen), aus denen sich ablesen lässt, für welche Produkte sich die Nutzer noch konkret interessieren und zu einem Kauf bereit sind.

Warum diese Daten hilfreich sind für Webseiten-Betreiber? Nur wer seine Nutzer und potentiellen Kunden kennt, kann Kampagnen auf deren Interessen und Bedürfnisse hin anpassen.

 

 

4. Wichtige Marketingkanäle identifizieren

Unternehmen nutzen eine Vielzahl Marketingkanäle, beispielsweise Webseite, Unternehmensblog, Facebook, Google AdWords usw. Diese verschiedenen Kanäle wirken alle zusammen.

Google Analytics analysiert, über welche dieser Kanäle Nutzer auf Ihre Webseite gelangt sind. Die Customer Journey, also die Strecke, die Ihr Nutzer auf dem Weg zu Ihnen zurücklegt, wird so visualisiert:

Besuchen neue Nutzer in der Regel erst einen Social Media Kanal, nutzen dann die organische Suche und landen schließlich auf Ihrem Unternehmensblog?

Oder spielt auf diesem Weg die bezahlte Suche über AdWords Anzeigen eine größere Rolle?

Und sind die Kanäle zu gleichen Teilen daran beteiligt, einen neuen Kunden zu gewinnen oder Verkäufe über den Online-Shop zu tätigen?

Antworten auf diese Fragen findet man zum Beispiel in den entsprechenden Daten der Berichte Akquisition und Multi-Channel-Trichter in Google Analytics:

 

Multi-Channel-Trichter als Übersicht

analytics.google.com – Multi-Channel-Trichter

 

 

5. Werbebudgets optimieren

Sind die wichtigsten Marketingkanäle identifiziert, kann man analysieren, ob und wie sie bspw. in der Neukunden-Akquise beteiligt sind. Dadurch können Werbebudgets entsprechend der Relevanz einzelner Werbekanäle optimiert werden.

Ebenso interessant ist es, zu ermitteln, wie umsatzstark welche Kundengruppe ist. Mit Analytics lässt sich feststellen, ob eine Werbekampagne unnötig Budget verbrennt, weil sie zum Beispiel auf einen zu groß gefassten Nutzerkreis ausgerichtet ist. Diesen Nutzerkreis könnte man etwa bei der Anzeigenschaltung mit Google AdWords anhand demografischer Merkmale ausschließen und Werbebudgets sinnvoller auf umsatzstärkere Kundengruppen verteilen.

 

 

Fazit

Ob kleiner Blog oder großer Online-Shop – die Webanalyse gehört dazu. Für das Online Marketing ist die Webanalyse ein unverzichtbarer Bestandteil, denn sie liefert erst die Datengrundlage, auf der Marketing-Entscheidungen getroffen werden können.

Die passenden Daten dazu liefert beispielsweise Google Analytics mit einer Fülle von Berichten und Dimensionen, mit denen sich verschiedenste Daten abrufen und vergleichen lassen. Einen Leitfaden zu den Berichten und Zielvorhaben finden Sie hier.

Mit ein bisschen Know-how können Webseiten-Betreiber und Marketer Probleme identifizieren und beheben, Optimierungspotentiale finden und das eigene Webangebot effizienter machen. Dadurch lassen sich Nutzer in Kunden konvertieren, Budgets optimieren und der eigene Auftritt im Internet sehr viel besser gestalten.

Weitere Details und praktische Tipps gibt es in unserer Artikelreihe: Analytics Grundlagen.

 

Bildnachweis Vorschaubild:
developers.google.com - Google Analytics

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.



Weitere Artikel zu Analytics

„Was soll ich eigentlich mit diesem Analytics?“ Wenn Sie sich diese... Mehr lesen »

Vergangenen Donnerstag war es wieder soweit: Die größte Google Analytics... Mehr lesen »

Das ist der letzte Teil unseres Google Analytics ABC und umfasst die... Mehr lesen »


Weitere Artikel von Sina
Analytics
„Was soll ich eigentlich mit diesem Analytics?“ Wenn Sie sich diese... Mehr lesen »

AdWords
Die Ankündigung im Mai war lange überfällig: Google AdWords trennt sich... Mehr lesen »

AdWords
Wie in fast jedem Monat standen auch im Juli und August 2016 wieder einige... Mehr lesen »

Top-Beiträge

Facebook

Bilder posten auf Facebook

Nicht jedes Bild passt in das neue Konzept der Facebook Chronik. Aber wie müssen Bilder jetzt... Mehr lesen »
Design

13 coole Header-Effekte für Webseiten

Ich zeige euch 13 coole Header-Effekte für Webseiten, die beim Scrollen animiert werden. Manche... Mehr lesen »
Facebook

Bilder einfügen in Facebook-Kommentaren – Gut oder schlecht?

Bereits im Juni war es bei Facebook-Profilen schon möglich Kommentare mit Bildern zu versehen. Für... Mehr lesen »
^