Bannerwerbung: So gelingt der erfolgreiche Einsatz

Online Marketing

Werbebanner werden als Grafik- oder Animationsdatei in Webseiten eingebunden und können damit schnell Aufmerksamkeit erzielen. Der steigende Einsatz dieser Art des Online-Marketings führt jedoch auch zu einer zunehmenden Banner-Blindheit unter Internetnutzern. Damit Bannerwerbung wirklich effektiv ist und positiv auffällt, muss deswegen einiges beachtet werden.

Bannerwerbung – Grundlegende Fakten

Banner werden als Grafik- oder Animationsdatei in eine Webseite eingebunden und verweisen dann via Hyperlink auf die Internetseite des Werbenden. Banner können somit in die Seite eingebettet sein, legen sich aber teilweise auch für einige Sekunden über die Seite (Overlay). Folgende Formate werden dabei von Google unterstützt:

  • 120×600 Pixel
  • 160×600 Pixel
  • 300×600 Pixel
  • 336×280 Pixel
  • 300×250 Pixel
  • 320×50 Pixel
  • 468×60 Pixel
  • 970×90 Pixel

Google Banner Formate

Die Standard Bild-Formate für Banner sind .jpeg und .png. Bei den animierten Formaten überwiegen nebem HTML5 vor allem .gif und Flash.-Dateien. Das „Graphics Interchange Format“ (.gif) besteht aus mehreren übereinanderliegenden Bildern, die vom Internetnutzer als Animation wahrgenommen werden. Zur Darstellung ist ein Internetbrowser notwendig. Flash-Dateien (.swf für Shackwave Flash) sind im Adobe Containerformat zur Übertragung von Videoinhalten gestaltet und erfordern einen Flash Player. Beide animierten Dateiformate haben dabei ihre Vor- und Nachteile.

Vor- und Nachteile von Flash- und GIF-Animationen

Flash-Animationen erlauben es, mit dem Homepage-Besucher zu interagieren, da dieser in die Website einbezogen wird. Mit 16 Millionen Farben sind diese Banner außerdem von extrem hoher Qualität und erlauben fließende Übergänge dank des Video-Formats.

Nachteilig ist einerseits das benötigte Zusatzplugin (Flash Player) und andererseits die Tatsache, dass Apple keine Flash-Nutzung erlaubt. Somit fallen Apple-User als Zielgruppe vollständig weg. Der Text von Flash-Bannern wird außerdem von Suchmaschinen noch nicht komplett erfasst. Sind die Animationen zu übertrieben, werden die User außerdem vom eigentlichen Content abgelenkt und der Banner ist ineffektiv.

GIF-Dateien werden im Gegensatz zu Flash-Dateien auf allen Browsern fehlerfrei abgespielt. Sie sind leicht zu erstellen und benötigen auch kein Zusatzplugin. Jedoch sind sie qualitativ minderwertiger als Flash-Banner, da sie auf 256 Farben beschränkt sind und es ist keinerlei Interaktivität mit dem Endnutzer möglich.

Google Richtlinien

Google verlangt, dass Bannerwerbung in gängigen Dateiformaten gestaltet ist und die Dateien eine Größe von 150KB nicht überschreiten. Animationen dürfen maximal 30 Sekunden lang sein und animierte GIFs in Anzeigen müssen weniger als 5 fps haben. Mehr Informationen zu Google Richtlinien zu Banner-Werbung finden Sie hier.

Abrechnungs- und Verdienstmodelle

Bannerwerbung kann nach Cost-per-Click (CPC) oder über den Tausender-Kontakt-Preis (TKP) abgerechnet werden. Vorteil der TKP-Abrechnung ist es, dass Sie genau wissen, wie oft Ihr Banner für welchen Geldbetrag eingeblendet wurde. Bei der Abrechnung pro Klick (CPC) wissen Sie hingegen, wie viel Sie für einen Klick Ihres Banners bezahlen werden. Dadurch können Sie auch kalkulieren, wie viele Besucher Sie für Ihr Budget erreichen. Aus diesem Grund eignet sich das Abrechnungsmodell vor allem, wenn Sie nur ein bestimmtes Budget zur Verfügung haben oder bewusst Neukunden gewinnen möchten. Die Abrechnung über den TKP eignet sich hingegen dann am besten, wenn Sie durch Ihre Bannerwerbung langfristig auf sich und Ihr Unternehmen aufmerksam machen wollen.

Den Abrechnungsmodellen stehen zwei Verdienstmodelle gegenüber. Einerseits können Sie auch hier eine CPC-Abrechnung einstellen, andererseits ist auch das Verdienstmodell Cost per Lead bzw. Cost per Sale möglich.

Erfolgreiche Bannerwerbung

Damit Ihre Banner zum verfolgten Ziel führen, sollten Sie auffallen, überraschen, inspirieren und emotionalisieren. Dies gelingt Ihnen am besten mit kurzen und knackigen Werbebotschaften. Nutzen Sie außerdem die Call-to-Action in Ihren Bannern, in dem Sie hier eine ansprechende Beschriftung einsetzen, um den Besucher zur Interaktion zu ermutigen.

Banner - Fehlplatzierung

Achten Sie außerdem auf das Umfeld Ihres Banners. Sonst kann es schnell zu unpassenden Platzierungen und damit zu Fehltritten kommen.

Fazit

Banner eignen sich vor allem zu Image- und Branding-Zwecken und zur Reichweitengenerierung. Außerdem sind Sie eine hilfreiche Unterstützung im Remarketing. Die Erstellung ist jedoch aufwendig und zunehmende Banner-Blindheit, sowie Adblocker, die Banner unterdrücken, schmälern die Vorteile der Bannerwerbung.

Bannerwerbung kann somit sehr effektiv sein – muss jedoch ansprechend und entsprechend der Richtlinien gestaltet sein, um die angestrebten Ziele realisieren zu können.

Ein Artikel von:
Mara Brinkmann

Mara Brinkmann studiert General Management an der Cologne Business School und arbeitet als studentische Hilfskraft bei morefiremedia Gmbh. In diesem Rahmen betreut Sie Facebook- und Twitter-Auftritte verschiedener Projekte.

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