Call-to-Action Optimierung: 3 wichtige Regeln

Online Marketing

Sie ist eine gezielte Handlungsaufforderung an die Werbeempfänger in textlicher oder visueller Form und genießt aus diesem Grund im Marketing einen sehr hohen Stellenwert: Die Call-to-Action.

Call-to-Action – was ist das genau?
Obwohl Viele die Call-to-Action (CTA) vor allem mit dem Online Marketing in Verbindung setzen, begegnet sie uns im Grunde genommen schon, seitdem es Werbung gibt. Denn sowohl im Fernsehspot, im Radio oder in klassischen Printanzeigen wird die Call-to-Action dazu genutzt, die Werbebotschaft zu verstärken und den Empfänger dazu zu bringen, eine gewünschte Aktion auszuführen. Sie ist sozusagen die Verbindung zwischen dem Kunden und dem Verkäufer.

Call-to-Action im Online Marketing
Die Leistung sämtlicher Online-Werbemittel steht und fällt mit der Qualität der CTA. Dabei ist es egal, ob es sich dabei um einen AdWords Anzeigentext, ein Werbebanner oder eine Landingpage handelt, im Ende dienen alle dazu, den Nutzer von der Durchführung einer bestimmten Handlung zu überzeugen.

Diese Handlungs- (oder Conversion-) Ziele können sein:

  • Abverkauf
  • Lead
  • Download
  • Registrierung

 

3 wichtige Regeln für die Call-to-Action

1.       Abstimmung

Betrachten Sie einen Zielprozess immer als Ganzes. Die einzelnen Schritte sollten möglichst gut aufeinander abgestimmt sein, nur so finden sich potentielle Kunden zurecht und werden richtig geleitet. Wenn Sie beispielweise mit einem externen Werbemittel (zum Beispiel einer Anzeige in der Google Suche) für Ihre Landingpage werben, sollten Sie Ihre Nutzer bereits an dieser Stelle darauf vorbereiten, womit er als nächstes, sprich nach dem Klick auf das Werbemittel zu rechnen hat.

Beispiel:

CTA AdWords Anzeige

 

2.       Positionierung

Achten Sie darauf, dass die Call-to-Action auf den ersten Blick direkt sichtbar ist. Verstecken Sie die Handlungsaufforderung also nicht inmitten einer Textwüste oder ganz am Ende einer Bildschirmseite.

Beispiel:

Button Beispiel

 

2.       Ausgestaltung/Text

Denken Sie wenn Sie an eine Call-to-Action denken nicht nur an den klassischen Button, der den Nutzer auf eine bestimmte Seite weiterleiten soll. Die Call-to-Action kann aus mehreren Elementen bestehen:

Lead-in

Der sogenannte Lead-In kann unmittelbar vor dem Button eingebunden werden. Er gibt Ihnen die Möglichkeit, Ihre Werbebotschaft zu verstärken, das Vertrauen des Nutzers zu gewinnen und die Aufmerksamkeit verstärkt auf den Button zu lenken:

Lead-in Beispiel

Das Lead-in eignet sich nicht nur für Online-Shops, sondern kann auch auf Landingpages eingesetzt werden, um damit Ihre Werbebotschaft zu verstärken und die nächsten Schritte zu verdeutlichen.

CTA Beispiel

 

Button
Der Button hebt sich im Idealfall klar von den restlichen Seitenelementen ab und enthält nochmals eine Handlungsaufforderung, die den Nutzer dazu animiert, auf ihn zu klicken. Wie im Beispiel oben kann der Button auch nochmals verstärkt hervorgehoben werden, in dem mit einem Pfeil darauf gezeigt wird.

 

Lead-out
Auch unterhalb des CTA-Buttons kann ein sogenanntes Lead-out Vertrauen vermitteln und den User für seine Handlung ermutigen und stützen. Im Beispiel unten nutzt die Direkt-Versicherung HUK24 das Logo der HUK Coburg mit dem Slogan „Aus Tradition günstig“ direkt unter dem Button zum Vertrauensausbau:

Lead-out Beispiel

 

Fazit:

Überprüfen Sie nochmal die Call-to-Action auf Ihrer Website und fragen Sie sich ganz kritisch: Ist die Aufforderung klar formuliert, versteht sie der Nutzer oder verwirrt sie ihn nur? Was ist überhaupt das Ziel, das der Nutzer erfüllen soll? Dient die Call-to-Action genau diesem Ziel? Ist sie klar als Call-to Action erkennbar? Hebt sie sich von den anderen Seitenelementen ab? Nur wenn Sie Ihre Besucher klar führen, können Sie am Ende auch mit einer Conversion rechnen. Es lohnt sich also zu testen!

 

 

 

 

Bildnachweis Vorschaubild:
81917401 - © stanciuc, Fotolia.com

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