Die Top 7 Conversion-Killer: Warum Landingpages nicht konvertieren

Landingpages

Eine gute Landingpage mit einer noch besseren Conversion-Rate: Wer wünscht sich das nicht? Das ist auch eigentlich nicht so schwer, sofern Sie diesen 7 Stolperfallen aus dem Weg gehen:

1.       Keine angepassten Einstiegsseiten

Im Online-Marketing-Mix gibt es verschiedene Marketingkanäle, von denen jeder eine eigene Herangehensweise erfordert. Je nachdem, über welchen Kanal Sie Ihre Zielgruppe ansprechen möchten, sollten Sie den „Modus“ beachten, in dem sich Ihr potentieller Kunde gerade befindet.

Landingpages für SEA-Kampagnen (zum Beispiel mit Google Adwords) sollten kurz und knapp gestaltet sein und einen deutlichen Fokus auf einen Abschluss haben. Nutzer, die Sie über diesen Werbekanal gewinnen, befinden sich im „Such-Modus“ und möchten auf Ihrer Landingpage direkt das finden, wonach sie gesucht haben. Stellen Sie außerdem sicher, dass der User das gesuchte Keyword direkt auf Ihrer Landingpage wiederfindet. Bewerben Sie aber beispielsweise Ihre Nutzer über E-Mail-Marketing bzw. Newsletter, befindet sich dieser gerade nicht aktiv im Suchmodus. Hier sollten Sie darauf achten, dass Sie  themenrelevante Anzeigen in den Content einbetten und den Nutzer im Anschluss auf eine informative Landingpage weiterleiten.


2.      
Hohe Seitenladezeiten

Eine hohe Seitenladezeit ist der Killer überhaupt für Ihren Conversion-Erfolg. Denn Sie haben den Nutzer bereits von sich überzeugt – er hat sich dazu entschlossen, auf Ihr Werbeangebot zu klicken. Und dann verlieren Sie ihn wieder, nur weil Ihre Seite zu lange lädt? Der Seiteninhalt hatte somit noch nicht einmal die Chance, zu überzeugen. Online Nutzer tolerieren durchschnittlich eine Seitenladezeit von maximal 3 Sekunden. Achten Sie also darauf, dass Ihre Seiten-Perfomance nicht schon an der Seitenladezeit scheitert.


3.      
Keine vertrauensbildenden Maßnahmen

Das anoyme Umfeld des Internets führt bei Nutzern schnell zu Unsicherheiten, was zu hohen Abbruchraten führt. Helfen Sie Ihren Usern aus dieser Unsicherheit heraus, indem Sie Ihnen vertrauensbildende Elemente auf der Einstiegsseite im gut sichtbaren Bereich präsentieren.
Dazu gehören:

–          Testimonials
–          Kundenbewertungen
–          Treue- Güte- und Mitgliedschaftssiegel
–          Expertenmeinungen


4.      
Keine oder falsche Bilder

Bilder und Grafiken haben zum einen eine positive Wirkung auf Ihre Seitenbesucher, zum anderen ist die Qualität dieser Bilder von hoher Wichtigkeit, da sie als erstes ins Auge fallen. Mit Hilfe von Bildern können Sie viele Informationen in kurzer Zeit an Ihre Nutzer vermitteln.

Überprüfen Sie die Bilder, die Sie auf Ihrer Landingpage einsetzen ganz genau auf Relevanz und Wirkung.
Tipp: Vertrauensbildend sind – ergänzend zum vorherigen Punkt – vor allem freundliche, lächelnde Gesichter – probieren Sie es aus!

 

5.       Zu viel Text

Überfordern Sie Ihre Seitenbesucher nicht! Zu viel Text – vor allem Fließtext – erschreckt Ihre Besucher und ermüdet zusätzlich das Auge. Stellen Sie hilfreiche Informationen lieber in „kleinen Häppchen“ vor:

–          Nutzen Sie Bullet-Points
–          Verwenden Sie Textboxen
–          Vermeiden Sie lange Sätze, die über die gesamte Seitenbreite gehen
–          Arbeiten Sie mit Zahlen, um die Aufmerksamkeit des Auges darauf zu lenken
–          Kurze, klare Aussagen nutzen, um Ihre Nutzer direkt zum Ziel zu leiten

 

6.       Keine (eindeutigen) Call-to-Actions

Mit Hilfe von Call-to-Actions (Handlungsaufforderungen) leiten Sie Ihre User zielgerichtet über die Seite. Achten Sie darauf, dass Sie diese Aufforderungen am besten im sichtbaren Bereich auf der ersten Bildschirmseite platzieren und darauf, dass die Call-to-Action optisch ins Auge sticht.

 

7.       Kein Nutzenversprechen

User geben einer Landingpage im Schnitt fünf Sekunden Zeit, um zu überzeugen. Das ist nicht viel Zeit! Aus diesem Grund muss bereits die Headline sitzen. Damit sich Ihre Seitenbesucher direkt „richtig aufgehoben“ fühlen, ist es wichtig, dass Sie direkt im Einstieg ein Nutzenversprechen platzieren. Hinterfragen Sie also ganz genau: „Was suchen/brauchen meine Seitenbesucher und wie kann ich dieses Bedürfnis am besten befriedigen?“ Mit diesem Hintergedanken sollte es für Sie einfacher sein, eine conversionstarke Headline zu formulieren.

 

Ob Ihre Landingpage eine gute Conversion-Rate erzielt oder nicht, kann manchmal von ganz kleinen Faktoren abhängen. Überprüfen Sie Ihre Seite anhand der 7 oben genannten Conversion-Killern und optimieren Sie Ihre Seite entsprechend. Möglicherweise sind Sie nur wenige Schritte vom entscheidenden Durchbruch entfernt.

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