5 Gründe gegen Cross-Posting in Social Networks

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© Dejan Novakovich - Fotolia.com

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Social Media Marketing könnte doch so einfach sein. Social Media Manager erstellen einen Post und veröffentlichen diesen dann in allen Portalen in denen Sie aktiv sind.
Das spart Zeit und Kosten – Ja, aber führt das auch zum Erfolg? – Nein!

5 Gründe die gegen Cross-Posting und für individuelles Posting sprechen:

1. Jedes Social Network ist individuell
Das Facebook und YouTube sich nicht ähneln ist klar, aber auch bei Facebook und Google+ gibt es Unterschiede. Diese erlauben es nicht, den gleichen Inhalt überall zu verbreiten, wenn das Portal erfolgreich genutzt werden soll.
Zu diesen Unterschieden zählen nicht nur die Zielgruppen oder die Textlängen sondern auch das Nutzerverhalten, das Gerät oder die Uhrzeit. Daher empfehlen wir jedes Portal einzeln zu betrachten, denn wer will auf Facebook schon Posts mit unnützen @Zeichen von twitter sehen?

2. Das Ziel nicht aus den Augen verlieren
Social Media ist dazu da, soziale Kontakte zu knüpfen und in Kommunikation miteinander zu treten. Automatisch generierte Postings bemerkt auch der Nutzer und die Seiten werden für ihn weniger relevant.

3. KEINE Zeitersparnis durch Cross-Posting
Auch wenn Sie denken ein Post reicht für alle Networks, sparen Sie dennoch keine Zeit. Denn trotzdem müssen Sie sich in allen Portalen einloggen, auf Kommentare reagieren und mit Ihren Nutzern interagieren. Vielleicht ist aufgrund von aktuellen Begebenheiten auch ein weiterer Post in einem Netzwerk nötig, sodass Sie auch von vornherein individuell planen können.

4. SPAM-Charakter
Wenn Sie auf allen Kanälen, Social Networks und weiteren Vertriebswegen wie Newslettern, Homepages & Co. die gleichen Inhalte verbreiten fühlt sich der Nutzer schnell genervt. Denn wer möchte schon gerne die gleiche Info 5x lesen. In diesem Fall macht es auch für den Nutzer keinen Sinn, sich in allen Portalen zu bewegen.

5. USP geht verloren
Jedes Portal bietet Unternehmen besondere Möglichkeiten zur Nutzung, sei es die Brand zu stärken, Kontakte zu generieren, Kommunikation oder gar Produkte zu verkaufen. Doch nicht jedes Portal eignet sich für jedes Ziel. Nutzen Sie die Vorteile jedes einzelnen Portals Ihren USP klar herauszustellen.

Wir empfehlen daher die Tools für Cross-Posting wegzulassen und stattdessen auf Individualität zu setzen. Es muss ja nicht bei jedem Post das Rad neu erfunden werden, aber schon eine andere Formulierung oder ein anderes Bild machen die Posts schon interessanter. Nutzen Sie lieber die Vorplanung-Tools der einzelnen Portale von Facebook, Twitter und Google+ um sich die Arbeit zu erleichtern. Machen Sie Ihre Profile für Ihre Nutzer zum Erlebnis, sodass es sich lohnt weiter dabei zu bleiben.

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3 Antworten zu “5 Gründe gegen Cross-Posting in Social Networks”

  1. Name sagt:

    Sofern man z.B. Twitter und StatusNet benutzt, kann Crossposting schon ne sinnvolle Sache sein. Vor allem, wenn beides im selben Client genutzt wird.

  2. Dennis sagt:

    Ich halte Crossposting für eine gute Sache. Zum ersten Punkt bzgl Individualtiät: Bei Blog2Social ( http://www.blog2social.de ) kann man beispielsweise individuelle Nachrichten an die verschiedenen Social Media verschicken. Dann macht das ganze auch mehr Sinn.

    Viele Grüße

  3. Hanna sagt:

    Hi Dennis, ich gebe dir auf jeden Fall Recht, aber wir stellen immer häufiger fest, dass je nach Unternehmen die Zielgruppe auf den unterschiedlichen Plattformen auch andere Inhalte bevorzugt. Daher empfehlen wir, den Nutzern auch das zu bieten, was sie gerne lesen. Oder Sie reagieren auf Inhalte unterschiedlich. Daher können oder sollen nicht alle Inhalte auf allen Plattformen erscheinen, sondern vielleicht auch mal exklusive Inhalte auf den verschiedenen Plattformen.

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