Ereignis-Tracking mit Google Analytics

Analytics

Tracken Sie schon Ereignisse mit Google Analytics?

Falls nicht, gehen Ihnen womöglich folgende Informationen verloren:

  • Wie oft wird meine PDF heruntergeladen?
  • Werden die (JavaScript-)Tabs auf meiner Seite wirklich geklickt?
  • Klicken die Nutzer womöglich auf das Bild, welches gar nicht verlinkt ist?
  • Wie viele Nutzer schauen sich mein Video an?
  • Wie viele Nutzer schauen sich mein Video bis zum Schluss an?
  • Wer klickt das „gut gemeinte“ Overlay weg?

Die Antworten auf alle diese Fragen erhalten Sie in Google Analytics mit dem Ereignis-Tracking.

Kurz: Das Ereignis-Tracking soll alle für Sie wichtigen Handlungen der Nutzer auf Ihrer Webseite erfassen, welche nicht mit einem (erneuten) Seitenaufruf zusammen hängen.

Der Nachteil: Das Ereignis-Tracking funktioniert nicht von selbst, wie etwa das Tracking der Seitenaufrufe nachdem man den Google Analytics Code installiert hat. Es ist also etwas Handarbeit gefragt, ja und (leider) am Quelltext der Webseite.

Dafür müssen Sie aber nicht zwangsläufig tief in irgendwelche Templates einsteigen. Die HTML-Ansicht des Editors im CMS Ihre Vertrauens tut es meist auch.

Ein Beispiel:

Sie haben einen Link zu einem Download einer PDF-Datei (welche nicht automatisch als Seitenaufruf getrackt wird, da wir in PDF Dateien können Google Analytics Code hinterlegen können):

<a href="sun.pdf">Sonne</a>

Wenn Sie möchten das der Klick auf diesen Link als Ereignis gewertet wird, müssen Sie z.B. folgenden Code ergänzen:

<a onClick="_trackEvent('PDF', 'Download', 'Sonne')" href="sun.pdf">Sonne</a>

Nun wird der Klick in Google Analytics unter der Kategorie „PDF“, der Aktion „Download“ und der Bezeichnung „Sonne“ erfasst. Fertig!

Hier zum Überblick noch mal alle Optionen:

_trackEvent(category, action, opt_label, opt_value, opt_noninteraction)

  • category (required)
    Der Name der Kategorie, z.B. „PDF“ oder „Video“.
  • action (required)
    Die Art der Aktion, z.B. „Download“ oder „Play“.
  • label (optional)
    Die Bezeichnung, z.B. der Name des Downloads oder Videos.
  • value (optional)
    Eine Zahl, z.B. Anzahl der Minuten oder Preis.
  • non-interaction (optional)
    Ereignisse werden positiv in die Kalkulation der Bounce-Rate mit einbezogen. Ist dies nicht gewünscht, diesen wer auf „true“ setzen.

Viel Spaß beim Tracken!

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