9 FAQ an Google AdWords Kampagnenmanager

AdWords

Als Kampagnenmanager für Google AdWords werden häufig die gleichen Fragen von Kunden an einen herangetragen. Was die meisten Kunden interessiert und die Antworten dazu haben wir im Folgenden zusammengestellt:

 

  1. Reicht es nicht aus, in den Suchergebnissen (organisch) zu erscheinen, das ist schließlich kostenlos?
    In der Regel ist es so, dass eine gute Platzierung in den organischen Suchergebnissen durchaus hilfreich und erstrebenswert ist. Allerdings ist Suchmaschinenoptimierung (SEO) eher langfristig angelegt und kurzfristige Erfolge sind kaum möglich. Die Konkurrenz wird zudem immer größer und das Buhlen um Top-Platzierungen immer mehr. Mit Hilfe von Google AdWords können die Platzierungen in dem Anzeigenbereich kurzfristig beeinflusst werden. Auch wenn die Konkurrenz größer ist, haben Sie so eine Chance auf Seite 1 zu erscheinen. Empfehlenswert ist demnach sowohl die Suchmaschinenoptimierung als auch Suchmaschinenmarketing zu verfolgen.

 

  1. Warum müssen Codes auf der Seite eingebunden werden?
    Es gibt verschiedene Arten von Codes, die für die Kampagnenoptimierung wichtig sind.
    Conversion Code: Der Conversion Code erlaubt es das Kampagnenziel zu messen und die Kampagnenperformance dahingehend zu optimieren. Dazu muss der Code auf der Zielseite (bspw. Bestellbestätigungsseite oder Double-OptIn-Seite) hinterlegt werden.
    Wie die Einrichtung des Conversion Codes funktioniert, können Sie hier nachlesen.
    Remarketing Code: Um potentielle Kunden, die bereits auf der Seite waren, aber die Zielseite nicht erreicht haben, erneut anzusprechen empfiehlt es sich einen Remarketing Code zu hinterlegen. Dieser markiert die Nutzer und ermöglicht so die erneute und gezielte Ansprache dieser. Mehr über Remarketing erfahren Sie hier.Tag-Manager: Damit nicht wahllos auf der Seite Codes eingebunden werden, empfiehlt es sich den Google Tag-Manager zu verwenden. Dieser erleichtert die Code-Implementierung und die korrekte Einrichtung und Verwendung relevanter Code-Snippets.Tipp: Wer sich noch weiter mit dem Tracking der Webseite und seiner Nutzer auseinandersetzen möchte sollte sich auch zum Thema Google Analytics informieren.

 

  1. Können wir nicht einfach die Accounts vervielfältigen wenn es gut läuft und so doppelt profitieren?
    Nein. Das sogenannte Double Serving spricht eindeutig gegen die Google AdWords Richtlinien. Diese untersagen das Vorgehen aufgrund von „unfairem Vorteil“.
    Das bedeutet, dass es nicht erlaubt ist mit verschiedenen Konten auf gleiche oder ähnliche Keywords zu bieten und ähnliche Inhalte zu bewerben.google adwords häufige Fragen
    Die Richtlinien dazu können Sie hier nachlesen.Hinweis: Dies gilt nicht bei unterschiedlichen Kampagnen in einem Account, hier wird die Anzeige nur bei der besser gerankten Kampagne ausgeliefert.

 

  1. Warum wurde die Anzeige abgelehnt? Schalten wir jetzt keine Anzeigen mehr?
    Google AdWords lehnt Anzeigen aufgrund von Richtlinienverstößen ab. Das gilt aber immer nur für die betroffene Anzeige und nicht für den gesamten Account. Das heißt, ist eine Anzeige abgelehnt werden die anderen Anzeigen dennoch geschaltet.
    Anzeigen können unterschiedliche Status haben. Ob Ihre Anzeige geschaltet wird oder nicht können Sie hier nachlesen.
    Um richtlinienkonforme und effektive Anzeigentexte zu schreiben können Sie sich von diesen 25 Tipps inspirieren lassen.

 

  1. Kann ich selber Änderungen im Konto vornehmen? Ich kenne mein Produkt schließlich am besten.
    Wir als Agentur sagen ganz klar: Nein! Der Grund ist denkbar einfach. In jedem Account steckt eine Strategie, laufende Tests und eine ausgefeilte Struktur. Für jeden Mitarbeiter der an dem Konto arbeitet ist diese verpflichtend. Sollte jemand fremdes Änderungen an dem Konto vornehmen, kann es sein, dass Tests unbeabsichtigt beeinflusst werden. Zudem wird sich die Kampagnenperformance ändern und dann ist es für den Kampagnenmanager ein Mehraufwand herauszufinden welche Änderungen wann, von wem und warum vorgenommen wurden. Das Filtern des Änderungsprotokoll ist Fleißarbeit und dementsprechend zeitaufwändig. Daher bitten wir unsere Kunden darum, Änderungswünsche an uns weiterzutragen und mit uns zu besprechen. Die Umsetzung erfolgt dann durch den Kampagnenmanager, der somit Kenntnis davon hat und zudem Vermerke machen kann um überflüssige Recherchen zu vermeiden.

 

  1. Wofür stehen die ganzen Abkürzungen: CPC, CTR, usw.?
    Die Google-Sprache ist schon sehr eigen. Alle Begrifflichkeiten von A-Z kurz und verständlich erklärt, finden Sie in unserem AdWords-ABC.

 

  1. Kostet die Nutzung von Beta-Features mehr?
    Bevor Google neue Features auf den Markt bringt, werden diese immer erst in einer Beta-Phase getestet. Die meisten Kunden sind sehr daran interessiert die neusten Trends zu testen um somit die Chance auf einen Uplift der Kampagnenperformance zu haben. Aber entstehen dadurch weitere Kosten? – Nein. Alle Beta-Features werden von Google kostenfrei zur Verfügung gestellt. Nicht alle Features stehen auch in allen Accounts zur Verfügung. Die meisten Agenturen erhalten aber Zugriff darauf.

 

  1. Wieso stehen wir nicht auf Platz 1?
    Jedes Unternehmen möchte natürlich gerne seine Anzeigen auf Position 1 platzieren, aber der Wettbewerb ist groß und das Klickbudget meistens begrenzt, sodass der Anzeigenrang leider nicht immer Position 1 ist. Hier sollte vom Kunden genau definiert werden, was das Ziel der Kampagne sein soll. Ist das oberste Ziel wirklich die 1. Position eignet sich die automatisierte Gebotsstrategie mit Ausrichtung auf Suchseitenposition. Wenn es aber darum geht, möglichst günstig Conversion einzukaufen, sollten Sie sich darauf konzentrieren und nicht die oberen Positionen als Pflicht sehen. Denn häufig performen Kampagnen besser und günstiger auf anderen Positionen, daher sollten Sie die Performance in Google AdWords über Segmente überprüfen.

 

  1. Die Konkurrenz hat viel mehr Informationen in Ihrer Anzeige, warum haben wir das nicht?
    Bei den Informationen die zusätzlich zur Standard-Anzeige angezeigt werden, handelt es sich um Anzeigenerweiterungen. Hier gibt es unterschiedliche Möglichkeiten diese einzusetzen. Von Anruferweiterungen mit Darstellung der Telefonnummer über Standorterweiterungen bis hin zu Zusatzinformationen gibt es vielfältige Möglichkeiten. Aber nicht jede Erweiterung eignet sich für jedes Konto. Wägen Sie ab, welche Erweiterung Sinn macht und den Google Richtlinien entspricht. Im Konto können dann die möglichen Erweiterungen hinterlegt werden. ABER: Google garantiert die Ausspielung der Anzeigenerweiterungen nicht, sondern behält sich vor, die Erweiterungen nach Belieben darzustellen. Auch der beste Kampagnenmanager kann daher nicht garantieren, dass alle Zusatzinformationen angezeigt werden. Eine Bedingung für die Darstellung ist eine gute Anzeigenposition (unter den Top 4), aber auch das ist leider keine Garantie.

 

Wenn Sie noch weitere Fragen haben, die in der Liste ergänzt werden sollten, dann freuen wir uns über Input und ergänzen diese gerne.

 

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