Fit for mobile? Wer mit mobilen Websites bereits neue Kunden gewinnt und wer dabei noch zusieht

Landingpages

Erst vor kurzem hat Google eine neue Studie zu den Erwartungen und Reaktionen der Nutzer in Hinblick auf ihre Erfahrungen mit Websites auf mobilen Geräten herausgegeben.
Die Ergebnisse sind für all diejenigen, die Ihre Websites bereits für mobil optimiert haben positiv, für alle anderen eher das Gegenteil.
Zwar wurde die Studie in den USA durchgeführt, die Ergebnisse können aber dennoch auch für Deutschland ernstzunehmende Tendenzen wiedergeben.

Ergebnisse der Befragung:

  • 79% suchen nach einer anderen  Website, wenn sie mit dem Mobiltelefon auf eine nicht optimierte Website zugreifen
  • Tatsächlich kaufen 67% der Nutzer eher auf einer für Mobilgeräte optimierten Website
  • 75% würden eine mobil optimierte Website bevorzugen
  • 96% der 1.088 Befragten gab an, dass sie auf Websites landeten, die nicht für Mobilgeräte entwickelt wurden
  • 74% würden eine mobil optimierte Website nach dem Besuch erneut aufsuchen
  • 48% sind frustriert oder gar verärgert, wenn sie auf eine nicht optimierte Website stoßen
  • 36% bezeichnen es als „Zeitverschwendung“ auf nicht optimierten Seiten zu surfen

Die Ergebnisse der Studie sprechen eine eindeutige Sprache: Wer heute noch nicht an die mobile Optimierung seiner Websites denkt, verliert potentielle Kunden an die Konkurrenz.
Hier gibt es mehr Infos zur Studie.

Da man Studien nicht immer blind glauben muss, habe ich einfach selbst den Test gemacht: Sind deutsche Unternehmen bereit für Ihre neue mobilen Zielgruppe?
Einige Ergebnisse waren überraschend, andere zu erwarten. Aber sehen Sie selbst.


Schokolade: Milka vs. Ritter Sport

Während man sich bei Ritter Sport bereits darüber Gedanken  gemacht hat, wie man die mobile Zielgruppe am besten abfangen kann, sucht man bei Milka noch vergebens nach übersichtlich angeordneten Inhalten und großen – mit dem Finger klickbaren Buttons. Die Startseite von Ritter-Sport konzentriert sich auf wenig Text, einem Bild und einer einzigen Handlungsaufforderung für den Nutzer. Während man bei Milka noch mit zoomen beschäftigt ist, hat man auf der Ritter-Sport-Seite längst die Jubiläumsseite erreicht.

 

 

Bekleidung: Esprit vs. Otto

Bei Otto macht das mobile shoppen schon heute Spaß – ob das bei Esprit noch nicht angekommen ist?

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Sportmarken: Adidas vs. Nike

Während man sich auf der Adidas-Seite abmühen muss, um den gewünschten Link mit dem Finger richtig zu treffen, hat sich Nike bereits über die Bedürfnisse seiner mobilen Nutzer Gedanken gemacht: Gut gelöst!

Schauen wir uns anhand dieser beiden Beispiele den Weg eines Einkaufs an. Wo würden Sie lieber kaufen?

1.       Startseite

2. Produktseite

3. Produktdetailseite

4. Warenkorb

5. Kasse


Aber auch gute Beispiele:


Fazit: Nach meinem Test hatte ich den Eindruck, dass die Zahl er mobil optimierten Seiten in etwa 50:50 im Verhältnis zu den nicht optimierten Seiten liegt. Der Schnitt ist meiner Meinung nach gar nicht mal so schlecht. Allerdings habe ich mich bei meiner Suche hauptsächlich auf die ganz großen Marken konzentriert – bei kleinen Unternehmen und Marken sieht diese Zahl vermutlich anders aus. Eine interessante Erkenntnis können wir dennoch daraus ziehen: Nichtmals Unternehmen, die sich eine mobile Website kurzfristig erstellen lassen können, haben den Trend im mobilen Bereich noch erkannt – es besteht Aufholungsbedarf, wenn man nicht von der Konkurrenz eingeholt werden will. Das gilt vor allem für E-Commerce-Seiten, bei denen eine perfekte Benutzerfreundlichkeit von besonderer Bedeutung ist.

 


Wer Tipps über die Erstellung von mobil optimierten Websites sucht, kann sich hier unser kostenloses Whitepaper herunterladen.

 

 

 

 

 

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