Conversion Tracking FAIL

AdWords

Meine Kollegin und Mitschreiberin Petra hat Ende letzten Jahres eine immer noch aktuelle Anleitung zum Einrichten des Google AdWords Conversion Trackings veröffentlicht.

Doch was tun, wenn trotz allem das Conversion Tracking nicht funktioniert?

Folgend ein paar übliche Fallstricke und Szenarien, die beim Conversion Tracking in Google AdWords zu Problemen führen können. Und die passenden Lösungen gibt es gleich dazu:

FAIL 1: HTTP und HTTPS

Kurz und wenig fachlich: HTTP ist das Protokoll für unverschlüsselte Verbindungen, HTTPS das Protokoll für verschlüsselte.  Die meisten Shops und Bestellprozesse laufen mittlerweile ausschließlich über HTTPS, da dies einfach sicherer ist. Zudem geht das Gerücht um, das Google zukünftig Webseiten mit HTTPS beim organischen Ranking in der Suchmaschine bevorzugen könnte.

Die meisten modernen Browser blocken standardmäßig Ressourcen, wenn diese auf einer Seite mit HTTPS über HTTP eingebunden werden. So auch das Google AdWords Conversion Tracking! Sollte dies bei Ihnen der Fall sein, gehen Sie einfach in den Code und ändern Sie überall das „http“ in „https“ ab. Problem gelöst!

TIPP: Dieser „Trick“ gilt nicht nur für das Conversion Tracking in Google AdWords. Auch den Remarketing-Code können Sie so funktionstüchtig machen!

FAIL 2: Der Conversion Tracking Code ist auf der falschen Seite

Eigentlich ein No-Brainer, trotzdem tritt dieser Fehler häufiger auf als man denkt.
Zuerst: Der Code gehört ausschließlich auf die Seite nach der Bestellung/Anforderung und nicht auf die Landeseite selbst.

Doch es gibt auch Fälle, wo es mehrere „Dankeseiten“ gibt, z.B. wenn die Dankeseite Werbeaktion-gesteuert ist oder A-B getestet wird. Dann muss der Conversion Code auf jede dieser Dankeseiten, da ansonsten womöglich nicht alle Conversions erfasst werden.

FAIL 3: „Ich habe doch gar keine Dankeseite!“

In Zeiten wo JavaScript immer beliebter wird, werden „richtige“ Dankeseiten immer seltener.  Nehmen wir z.B. ein Kontaktformular: Häufig wird nach dem Absenden gar keine neue Seite mehr im Browser aufgerufen sondern es erscheint eine Erfolgsmeldung direkt auf der gleichen Seite. Doch wo fügen Sie jetzt den Conversion Code ein?

Würden Sie den Conversion Code direkt auf der Seite einfügen, würde dieser immer ausgelöst, auch wenn das Formular nicht abgesendet wird. Damit wären wir bei FAIL 2.

Die Lösung kann man nur mit JavaScript selbst bewerkstelligen:

Sie müssen auf Ihrer Seite den Code finden, wo in JavaScript nach „erfolgreichem“ Absenden des Formulars die Erfolgsmeldung ausgelöst wird. Genau an dieser Stelle wollen Sie den Code hinzufügen, welche das Conversion Tracking auslöst. Bei dem HTML-Code der dort ausgegeben wird fügen Sie in die Zeichenkette das Image-Tracking-Pixel hinzu. Das ist nur der Teil der in Ihrem Conversion Tracking Code zwischen den Noscript-Tags steht. Zum Beispiel:

<div style=“display:inline;“> <img height=“1″ width=“1″ style=“border-style:none;“ alt=““ src=“http://www.googleadservices.com/pagead/conversion/xxxx/?label=xxxx&amp;guid=ON&amp;script=0″/> </div>

Dieser Trick funktioniert ebenfalls mit den meisten Formular-Plugins für Content-Management-Systeme wie WordPress. Wenn Sie dort den Text/Code editieren können, der nach erfolgreichem Absenden des Formulars erscheint, dann können Sie auch dieser Stelle den oben genannten Code hinzufügen.

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