Mein erstes Dashboard in Google Analytics

Analytics

Dashboards sind der heilige Gral der Webanalyse. Ok, der Vergleich scheint übertrieben, trotzdem tun sich viele mit Dashboards schwer. Warum? Mit Dashboards kann man die Fülle an Informationen, die Google Analytics bietet, auf das Wesentliche reduzieren. Und wie wir alle wissen, ist weniger darzustellen oft schwieriger als mehr.

Dieser Artikel dient als Einführung in das Thema Dashboards in Google Analytics und behandelt erstmal das Wie. Das Was, also was soll ich auf meinem Dashboards überhaupt darstellen, behandele ich in einem folgenden Artikel.

Dashboards finden sich in der Berichtsansicht in der linken Navigation ganz oben. Standardmäßig ist da nichts, Sie können also direkt ein “Neues Dashboard” erstellen.

Jetzt haben Sie drei Möglichkeiten:

  1. Unformartiertes Dashboard erstellen
  2. Starter-Dashboard erstellen
  3. Dashboard aus Galerie importieren

Kommen wir zuerst zur letzten der drei Möglichkeiten: Dashboards lassen sich teilen! Das ist zum Beispiel nützlich, wenn Sie ein Dashboard in Ihrem Team teilen wollen. Sie können ein Dashboard aber auch auf einer beliebigen Webseite oder unter der Dashboard-Gallerie frei verfügbar machen. So gibt es schon ganz, ganz viele Dashboards in der Gallerie und im Netz, deren Qualität natürlich sehr unterschiedlich ist. Zum Start können diese aber durchaus als Inspiration für eigene Dashboards dienen. Die meisten Vorlagen sind in Englisch.

Das Starter-Dashboard dient als Vorlage, welche man nachträglich anpassen kann. In der Regel empfiehlt es sich aber jedoch, wenn Sie mit einem frischen unformatierten Dashboard starten. Dann haben sie ein leeres Blatt Papier, welches Sie befüllen können.

Klicken Sie auf “Unformatiertes Dashboard” und Sie werden im folgenden Schritt gebeten, Ihr erstes Widget zu erstellen. Ein Dashboards kann mehrere Widgets enthalten. Jedes Widget beantwortet eine Frage. Daher ist es eine gute Idee, den Namen des Widgets als Frage zu Formulieren z.B. “Wie viele Besucher sind über den Kanal SEO (Organische Suche) gekommen?”.

google-analytics-dashboard-1

Als nächstes wählen Sie die Darstellung. Hier gibt es die Unterscheidung zwischen “Standard” und “Echtzeit”. Bei Standard werden die Daten nur bei erneutem Aufrufen der Seite aktualisiert, bei Echtzeit in Echtzeit, wie der Name schon verrät. Mit “Standard” liegen Sie in den meisten Fällen richti. Hier haben Sie dann die Wahl zwischen den folgenden Darstellungsformen:

  • Messwert
  • Verlauf
  • Landkarte
  • Tabelle
  • Kreisdiagramm
  • Balkendiagramm

Mit “Messwert” wählen Sie die einfachste Darstellungsform, die einfach nur einen Wert anzeigt. Ganz noch dem Motto, weniger ist mehr.

Im folgenden Schritt definieren Sie unter “Messwert hinzufügen”, welcher Messwert angezeigt werden soll, z.B. “Nutzer”. Aber einfach nur die Besucher der Webseite anzeigen zu lassen ist weniger spannend. Da kommen Filter ins Spiel! Fügen Sie Ihren ersten Filter hinzu und wählen Sie unter Dimension “Quelle/Medium”. Dann wählen Sie “Entspricht genau” und tragen “google / organic” ins das Feld ein. Schon sind Sie fertig und können das Widget speichern.

google-analytics-dashboard-2

Glückwunsch! Sie haben Ihr erstes Dashboard und Widget erstellt. Sie sollten jetzt nur die Besucher über den Kanal SEO für den gewählten Zeitraum sehen. Nach diesem Prinzip können Sie Ihrem Dashboard weitere Widgets hinzufügen. Probieren Sie es einfach aus! Die Möglichkeiten sind fast unbegrenzt.

Ein Tipp noch: Unter “Dashboard anpassen” rechts oben können Sie die Verteilung der Widgets auf dem Dashboard anpassen. Bei kleineren Bildschirmen beispielsweise hat sich eine 50%-50%-Darstellung bewährt. Auch können Sie die Widgets auf dem Dashboard beliebig verschieben.

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