Google Web Fonts: Das Ende von Arial?

Design

Die Möglichkeit sogenannte Web Fonts einzubinden, wird von immer mehr Webseiten genutzt. Dabei kann eine beliebige Schriftart geladen werden, wodurch diese in über 95% der Fälle dargestellt wird, dank moderner Webbrowser inkl. der neueren Versionen des Internet Explorers. Dadurch ist man nicht mehr auf die websicheren Schriften wie Arial begrenzt.

Eine unkomplizierte, als auch kostenlose Sammlung von Open-Source-Schriften ist Google Web Fonts.

Hier kann man Stand heute aus 617 verschiedenen Schriften, einige mit mehreren Schriftschnitten (fett, kursiv etc.), wählen.

Die Schriften werden dann per CSS oder Javascript eingebunden und können dann ab sofort im Stylesheet der Webseite verwendet werden.

Der Code wird dabei von Google selbst generiert, so dass die Verwendung kaum leichter sein könnte.

Trotzdem macht der „blinde“ Gebrauch dieser Schriften keinen Sinn.

Daher an dieser Stelle ein paar Tipps:

  • Je weniger Schriften und Schriftschnitte Sie verwenden, umso schneller wird Ihre Webseite laden. Google hilft einem bei der Einschätzung mit einem Tachometer, welcher die vermutliche Auswirkung auf die Ladezeit der Webseite anzeigt. Allerdings ist dies nur ein Richtwert. Generell gilt: Weniger ist mehr!
  • Bei einer Schriftart mit mehreren Schriftschnitten wählen Sie nur die Schnitte aus, welche Sie auch verwenden wollen.
  • Wollen Sie eine Schriftart mit mehreren Schnitten verwenden (fett, kursiv) wählen Sie auch eine Schriftart aus, welche diese Schnitte zur Verfügung stellt. Viele Schriftarten bei Google Web Fonts stellen nur einen Schnitt zur Verfügung und sind dann nicht geeignet.
  • Definieren Sie bei der Verwendung eines Schriftschnitts die genau Schriftstärke im CSS, z.B. „font-weight:400;“ für normal oder „font-weight:600;“ für semibold.
  • Beachten Sie auch weiterhin die goldene Regel: Schriften im Web müssen lesbar sein und zwar auf allen möglichen Devices (Laptop, Tablet, Smartphone). Verschnörkelte Schriften mögen sich zwar für große Überschriften eignen, für den Fließtext taugen Sie jedoch nichts.
  • Die – wenn auch langweilig gewordenen – websicheren Schriften wie Arial, Verdana und Co. sind über Jahre hinweg bewährt. Gerade für den Fließtext vollrichten diese wunderbar Ihre Dienste. Versuchen Sie daher den Einsatz der Web Fonts aus Überschriften oder besondere Elemente zu beschränken.

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