In 5 Schritten zur perfekten mobilen Adwords-Kampagne

AdWords

Noch nie war die Quote des mobilen Surfens so hoch wie heute. Die Studie von InitiativeD21 ergab, dass 26,5% der Deutschen nur noch mobil surfen. Viele Unternehmen schließen dennoch weiterhin die mobilen Nutzer aus. Daher haben Sie große Chancen, wenn Sie für das mobile Web werben. Lesen Sie hier, wie Sie dabei am besten vorgehen und was Sie beachten sollten.

 

1.       Mobile Nutzer segmentieren

Prüfen Sie vorerst, wie viele mobile Nutzer Ihre Seite anklicken. Das machen Sie am besten über Google Adwords. Sie klicken eine beliebige Kampagne an, dann suchen Sie im Reiter das Wort „Segment“ und segmentieren nach Geräte.  Es ist oftmals sinnvoll, eine eigene Kampagne für mobile Nutzer zu erstellen, da man mit einer anderen Gebotsstrategie vorgehen kann.

 

2.       Computer und mobile Nutzer trennen

Beachten Sie bei der Erstellung von mobilen Kampagnen, dass Sie die Computer-Nutzer ausschließen. Somit ist Ihre Kampagne nur für mobile Nutzer sichtbar.

Dadurch lässt sich die Optimierung der Kampagne einfacher und schneller gestalten. So sollte es dann in den Einstellungen aussehen:

 

3.       Landing Page optimieren

Sobald Sie eine Kampagne für mobile Nutzer erstellt haben, müssen Sie die Landing Page anpassen. Dabei beachten Sie stets „Weniger ist manchmal mehr“. Ein Nutzer besucht ungern Seiten, bei denen er mehrmals scrollen muss, bis er zur Call-to-Action kommt.

Am besten: wenig Text und viele Call-to-Action-Anweisungen einpflegen. Bedenken Sie, der Nutzer will immer schnell finden, wonach er sucht. Daher würde ich Ihnen auffälligere Buttons vorschlagen, sodass diese dem Nutzer direkt ins Auge stechen!

Hinweis: Bitte testen Sie die Seite bevor Sie online geht, noch einmal auf Ihrem Smartphone oder auf der Homepage http://www.startmobile.de. Vielleicht lässt sich die Seite durch einen kleinen Programmierfehler nicht mobil  aufrufen oder wirkt nicht ansprechend.

 

4.       Keywords optimieren

Die Keywords sollten so kurz wie möglich gewählt werden.  Bedenken Sie: kurz, knapp und kompakt! So wird Ihre Anzeige öfter geschaltet. Längere Keywords sind unpassend aufgrund der geringen Platzkapazität, die ein Smartphone dem Nutzer bietet. Der Vorteil ist, dass die CPCs in mobile Kampagnen gering sind und die Qualitätsfaktoren sehr gut.

 

5.       Positionierung

Halten Sie die Positionierung der Anzeige möglichst immer auf der ersten Seite. Im Durchschnitt klickt ein Nutzer selten auf weiterführende Seiten, sondern gibt ein neues Keyword ein. Da die Cost-per-Clicks und die Cost-per-Actions deutlich geringer sind, wird es nicht teuer sein eine gute Position zu erhalten. Der Grund dafür ist, dass viele Unternehmen die mobilen Werbemöglichkeiten noch nicht weit genug ausgebaut haben und weniger investieren.

Wenn der Nutzer z.B. auf der Suche nach einem roten Toaster ist, dann stechen ihm die Anzeigen auf dem Smartphone eher ins Auge. Sie sind viel komapter dargestellt als auf einem großen Bildschirm und werden nicht sofort übersprungen.

 

Smartphone:                                                                                           großer Bildschirm:

                                           

                

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ein Artikel von:
Yasemin Beyaz

Yasemin hat bereits während Ihres Studiums (Wirtschaftsinformatik in Köln) weitreichende Erfahrung im Umgang mit Google Adwords gesammelt. Diese hat Sie in einem Praktikum vertieft und ausgebaut.

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