In-App-Advertising mit Google AdWords

AdWords

Google AdWords bietet nicht nur (noch*) die Möglichkeit, Anzeigen auf mobile Endgeräte auszurichten,  sondern auch Anzeigen innerhalb von Apps zu schalten.

Wer sich jetzt denkt „Ich habe doch gar keine App.“, dem sei gesagt: Anzeigen innerhalb von Apps – sogenanntes In-App-Advertising – macht nicht nur für Apps Sinn, sondern auch andere Produkte.

Voraussetzung: Sie haben eine für mobile Endgeräte optimierte Landingpage. Noch besser: Ihr Produkt hat eine thematische Verknüpfung zu mobilen Endgeräten.

Wenn zumindest die erste Bedingung erfüllt ist, schalten Sie sicherlich schon Anzeigen mit mobiler Ausrichtung. Schauen Sie dort unter Display-Netzwerk > Placements > Automatische Placements nach, werden Ihnen vermutlich Placements mit „Mobile App:“ vorangestellt begegnen. Ist dies der Fall, machen Sie schon lange In-App-Advertising und schalten Ihre Anzeigen innerhalb von Apps.

AdWords nimmt nämlich auch bei reinen Content-Kampagnen – wenn es thematisch passt – Placements innerhalb von Apps mit in die Anzeigenschaltung auf.

Doch dann lohnt es sich auch auf jeden Fall eine eigene Kampagne nur für Mobile Apps auszusetzen.

Gehen Sie dazu wie folgt vor:

  1. Erstellen Sie eine neue Kampagne und wählen Sie dabei Nur Display-Netzwerk aus.
  2. Bei Typ finden Sie 3 Optionen: Alle Funktionen, Mobile Apps und Remarketing.
    Wählen Sie Mobile Apps aus.
  3. Jetzt können Sie (noch*) unter Geräte und Zu alten Kampagneneinstellungen wechseln Mobiltelefone oder Tablets targeten (theoretisch auch Desktop, allerdings sind die bisher vorhandenen Apps weitestgehend nur auf Mobile und Tablet vorhanden).
    Oder Sie engen Sie Auswahl über Betriebssysteme oder Gerätemodelle ein. Ersteres macht aber wenig Sinn, da Sie noch später Kategorien oder bestimmte Apps der verschiedenen Stores auswählen können – damit bestimmen Sie dann indirekt ob Sie iOS oder Android targeten und eine Einstellung an dieser Stelle wäre folglich doppelt gemoppelt.
  4. Die weiteren Einstellungen können Sie so wie immer vornehmen und dann Speichern und fortfahren.
  5. Anschließend können Sie die Targetings im Display-Netzwerk auswählen. Dabei gibt es 2 Möglichkeiten: Kategorien für mobile Apps und Alle Apps durchsuchen. Erfahrungsgemäß lohnt der erstere Weg, da einzelne Apps meistens zu wenig Reichweite besitzen, als das eine Anzeigenschaltung darin lohnen würde.
  6. Trotzdem können Sie differenzieren: Grundsätzlich steht Ihnen der Google Play Android Apps und iTunes App Store zur Auswahl. Darin dann wiederrum können und sollten Sie die gewünschte Kategorie oder Kategorien auswählen. Dies geschieht mit einem Klick auf Verknüpfen.

Testen Sie die In-AppAdvertising-Möglichkeiten, welche Ihnen Google AdWords bietet!

* Noch, weil… Google stellt in naher Zukunft einiges im Rahmen der „Erweiterten Kampagnen“ innerhalb von AdWords um. Unter anderem fällt die Möglichkeit weg, Tablets und Mobile getrennt zu targeten. (Mobile kann nur noch mit geänderten Geboten bedacht werden.)

Bildnachweis: © Karin & Uwe Annas – fotolia.com

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