7 Kennzahlen für Ihre Facebook Ads Kampagne

Facebook

Facebook bietet jedem Werbemanager eine riesen Auswahl an Kennzahlen an, die je nach Belieben eingeblendet werden können. Allerdings sind es meist zu viele Kennzahlen, die für Verwirrung sorgen und auch in der Masse kaum noch interpretiert werden können.

Ich stelle heute die 7 wichtigsten Kennzahlen vor, die Sie bei Ihrer Facebook Kampagne im Auge behalten sollten.

Bei den Kennzahlen gehen wir davon aus, dass wir eine Kampagne schalten wollen, die eine Website-Conversion als Ziel hat. Branding-Kampagnen sollten mit Sicherheit andere Kennzahlen berücksichtigen. Legen Sie bevor Sie mit der Kampagne starten unbedingt Ihre Kampagnen-Ziele fest. Wieviel Budget haben Sie? Wieviele Conversion wollen Sie erzielen? Und was darf eine Conversion maximal kosten damit sich die Kampagne für Sie lohnt?

Nicht alle Werte werden standardmäßig in der Werbeanzeigenmanager-Oberfläche von Facebook gezeigt, sondern müssen über Berichte ausgelesen werden. Erstellen Sie sich einmalig den Bericht mit den für Sie relevanten Kennzahlen und speichern Sie diesen. Dann haben Sie zu jeder Zeit die Möglichkeit den Bericht zu erstellen und können diesen auch für unterschiedliche Zeiträume erstellen.

 

Impressionen

Impressionen beschreibt die Anzahl, wie häufig Ihre Werbeanzeige bereitgestellt wurde. Bei mobilen Apps heißt das, zum ersten Mal gesehen wurde und bei anderen Services wenn sie das erste Mal platziert wurde. Impressionen sind nicht gleich die Reichweite, diese zählt die Anzahl der Personen, die die Anzeige gesehen haben. Das heißt mit dieser Kennzahl können Sie sehen, wie häufig Ihre Anzeige gezeigt wurde.

 

Klicks

Zu den Klicks zählt jeder Klick der durch die Anzeige ausgelöst wurde. Sei es ein Klick auf einen Link, eine „Gefällt mir“-Angabe oder auch eine Zu- oder Absage für eine Veranstaltung. Behalten Sie diese Kennzahl im Auge um zu sehen, welche Ihrer Anzeigen Klicks erhält.

 

CTR

Die Click-through-Rate (CTR) beschreibt die Anzahl der Klicks im Verhältnis zu den Impressions. Anhand dieser Kennzahl können Sie ermitteln, welche Anzeige klickstärker ist. Je höher die CTR, desto klickstärker ist Ihre Anzeige.
Die CTR unterscheidet sich stark in den Anzeigenpositionen, so ist die CTR bei den Righthandside Ads deutlich geringer als die Anzeigen im Newsfeed. Pauschal lässt sich nicht sagen, wie hoch eine gute CTR ist, da dies von vielen Faktoren abhängig ist. Bspw. eben auch von der Branche usw. Hier finden Sie ein paar Beispiele.

 

Frequenz

Die Frequenz beschreibt die Häufigkeit, wie oft eine Person Ihre Anzeige gesehen hat. Hier können Sie sehen, ob Ihre Anzeige zu oft gezeigt wird. Sobald der Wert 2 übersteigt, sollten Sie versuchen ein anderes Anzeigenformat zu erstellen. Hier reichen textliche Änderungen oder ein Bildwechsel schon aus. Das sorgt für Abwechslung und spricht dann vielleicht doch den ein oder anderen an, der zu Ihrer Zielgruppe gehört. So bleibt Ihre Kampagne dynamisch und spricht ein größeres Publikum an. Sollte Ihre Anzeige mit einer hohen Frequenz erfolgreich sein, pausieren Sie diese um der neuen Anzeige auch eine Chance einzuräumen.

 

Ausgegebener Betrag

Behalten Sie zu jedem Zeitpunkt Ihre Kosten im Auge. Sie können das Budget pro Tag vergeben oder ein Gesamt-Budget für eine bestimmte Laufzeit. Legen Sie das Budget fest und schauen Sie, ob Sie Ihre Zielvorgaben einhalten. Denn wenn Sie mehrere Anzeigengruppen oder Kampagnen aktiviert haben, kann es manchmal schwierig werden den kompletten Überblick über die Kosten zu behalten.

 

Webseiten-Conversion

Webseiten-Conversion können nur ausgelesen werden, wenn Sie entsprechend den Tracking-Pixel von Facebook auf Ihrer Zielseite hinterlegt haben. Sobald der Nutzer diese Seite erreicht, nachdem er auf eine Ihrer Facebook Ads geklickt hat, wird die Conversion dieser Anzeige zugeordnet. So können Sie zum einen sehen, ob Ihre Facebook-Kampagne Abschlüsse erzielt und zum anderen können Sie sehen, welche Anzeige zum Abschluss führt und Ihre Kampagne dann dahingehend optimieren.

 

Kosten pro Webseiten-Conversion

Hier werden die Ausgaben und die Abschlüsse ins Verhältnis gesetzt. So haben Sie im Blick, wieviel Ihre Conversion gekostet hat und können mit dieser Kennzahl Ihre Kampagne optimieren.

Tipp: Wenn Sie die Gebotsoption „Auf Webseiten-Conversion optimiert“ ausgewählt haben, liefert Facebook Ihre Anzeigen automatisch aus und bietet dementsprechend mit angepassten CPC (Kosten pro Klick) für Ihre Anzeigen. In diesem Fall sollten Sie auch den durchschnittlichen Preis im Auge behalten. Dieser beschreibt den durchschnittlichen Betrag den Sie für 1.000 Impression zahlen. Facebook optimiert aber Ihre Kampagne auf Ihre Zielvorschriften, sodass Sie qualifiziertere Impression erhalten. Der Werte sollte dennoch nicht zu hoch sein, ist aber auch Themen- und Branchen- und Marktabhängig.

 

Wenn Sie diese Kennzahlen im Hinblick auf Ihre Facebook Ads regelmäßig kontrollieren und mit Ihren Zielvorgaben abgleichen, können Sie Ihre Kampagne optimal aussteuern und stetig verbessern.

6 Antworten zu “7 Kennzahlen für Ihre Facebook Ads Kampagne”

  1. Ronald sagt:

    Hallo Hanna,
    ein sehr informativer und brauchbarer Artikel für alle Online-Marketer 🙂 .
    Gruß
    Ronald

  2. kurz und prägnant beschrieben. Für einen Facebook Marketing Glossar gut geeignet. Sowas gibt es kaum. Werde ich in meinem Beginner Artikel_Serie mit verlinken
    http://www.gogozone.de/facebook-anzeigen-beginner

  3. Ja, sehr guter Beitrag! Bei Facebook kann man sehr schnell ins Schwitzen geraten in Anbetracht der vielen Zahlen!

  4. Hanna sagt:

    Hallo Thomas, danke! Ja du hast Recht, vor allem jetzt wo Facebook noch mehr Werte in der Analyse bereit stellt. Bei den ganzen Daten verliert man schnell den Überblick. Es hilft auf jeden Fall sich die Spaltenansicht abzuspeichern, damit man sich nicht jedes mal aufs Neue die Werte zusammenklicken muss!

  5. Christopher sagt:

    Ich habe das Prinzip des CPC noch nicht im Detail verstanden. Ich bekomme von Facebook, aufgrund meiner Zielgruppe und des zu bewerbenden Produktes die Höhe des optimalen CPC angezeigt. Ist das soweit richtig?

    Wenn der optimale, von face vorgegebene CPC z.B. bei 0,70 Euro liegt, habe ich immer noch die Möglichkeit 0,10 Euro als CPC fest zu legen. Warum sollte ich 0,70 Euro pro Klick bezahlen, wenn ich stattdessen auch 0,10 Euro bezahlen kann?

    Wenn ich den Grund dafür kennen habe, wie lässt sich der CPC dennoch optimieren? Also ein möglichst geringer CPC der zu einem möglichst hohem Erfolg führt.

  6. hanna_mfm sagt:

    Hallo Christopher,
    ja das mit den Kennzahlen ist immer so eine Sache und ganz offen sind die Algorithmen ja auch nicht.
    Du hast es aber richtig verstanden, der optimale CPC wird von Facebook vorgeschlagen. Das heißt aber nicht, dass man den auch bieten muss. So wie in deinem Fall geht es auch mit einem geringeren CPC.
    Der CPC ist ausschlaggegebend dafür an Auktionen für Anzeigenplatzierungen teilzunehmen. Je höher du bietest, desto größer ist die Chance, dass deine Anzeige ausgeliefert wird, du einen Klick erhälst und somit den Traffic auf deiner Seite erhöhst oder gar die Conversionzahl erhöhst. Ist der CPC gering zu gering, kann es sein, dass du garkeine Impressions hast und somit deine Kampagne keine Ergebnisse erzielt.
    Wenn du jedoch den von Facebook vorgeschlagenen CPC einstellst, kann es sein, dass du zu viel bezahlst un deine Kampagnen teurer werden. Das ist immer ein Austesten im Cent-Bereich, welcher CPC für dich der optimale ist. Versuch ihn mal ein wenig zu erhöhen und schau dann, ob deine Performance-Werte sich verbessern. Generell gilt, der von Facebook vorgeschlagene CPC ist nicht immer das Optimum, kann aber eine gute Orientierung sein.

    VG
    Hanna

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