Landing Page Erstellung: 7 Schritte zum perfekten Ergebnis + Checkliste

Landingpages

 

Sie wollen eine großartige, erfolgreiche Landing Page effizient und zügig erstellen ohne unnötige Korrekturläufe? Mit diesen 7 Tipps und der Checkliste „Landingpage Qualitätskontrolle“ verbessern Sie Ihren Workflow, vermeiden peinliche Fehler, reduzieren Korrekturschleifen, sparen effektiv Zeit und stellen Ihre Kunden zufrieden. Je nach Größe des Betriebs ist die Herangehensweise wahrscheinlich etwas anders, doch diese 7 Schritte, können größere Fehler und Unterbrechungen vermieden werden.

 

 

Die Vorbereitung

 

1. Briefing

Im besten Fall erhalten Sie von Ihrem Kunden ein ausführliches Briefing-Dokument, aus dem alle benötigten Informationen die für einen Projektstart benötigen werden, hervorgehen. Doch das ist häufig nicht der Fall. Daher empfiehlt es ein Dokument, eine Checkliste oder E-Mail vorzubereiten, mit sämtlichen Fragen und Auswahlmöglichkeiten. Dieses Dokument sollten Sie Ihrem Kunden zuschicken, um somit an die für Sie wichtigen Informationen zu gelangen. So haben Sie gleich alle Informationen vor Projektbeginn zur Hand und vermeiden, dass Sie während Umsetzung auf Informationen warten müssen.

Informationen die in einem Briefing-Dokument enthalten sein sollten:

  • Allgemeine Angaben
  • Angaben zum Produkt
  • Angaben um Design
  • Angaben zur technischen Umsetzung

 

2. KickOff

Vor dem Start eines Projektes ist es ratsam, dass sich alle, die an dem Projekt beteiligt sind, zusammensetzen. Hier werden Ziele definiert, das Timing festgelegt und Aufgaben verteilt.

Mögliche Ziele:

  • Produkt-Launch
  • Lead Generierung
  • Neue Kunden gewinnen
  • Kunden halten
  • Marktforschung

Zu verteilende Aufgaben:

  • Kundenkommunikation
  • Inhalte und Ziele abklären
  • Input anfordern
  • Gestaltung der Landing Page
  • Programmierung

Kommt das Projekt von einem neuen Kunden, ist es besonders wichtig vorab gemeinsam den Kunden analysiert, oder bei Anteilnahme, kennengelernt zu haben. Das Ziel des Meetings ist es, alle Beteiligten auf den gleichen Stand zu bringen und Fragen zu klären.

Beteiligte Personen können sein:

  • Projektmanager
  • Texter
  • Designer
  • Programmierer
  • Kampagnenmanager
  • ggf. der Kunde

 

 

Die Umsetzung

 

3. Konzeption

Der erste Schritt der Erstellung einer Landing Page ist die Konzeption. Auf Basis des Briefings und der Informationen aus dem KickOff Meeting, wird nun das Ziel festgelegt und Inhalte der Landing Page schriftlich festgehalten. Als nächstes kann nun eine grobe Layout-Struktur, auch Wireframe genannt, erstellt werden. Mittels Wireframe werden Elemente platziert, dessen Funktionen beschrieben und Texte Platzhalter platziert. Bevor das Konzept und das Wireframe von einem Grafik Designer umgesetzt wird, sollten es natürlich vom Kunden freigeben werden. Falls Änderungswünsche vom Kunden kommen, sind diese in der Konzeption schneller und einfacher umsetzbar, als in der Designphase.

 

4. Design

Ist das Konzept vom Kunden abgenommen worden, erfolgt die Designphase. Anhand des Briefings, des Konzeptes und des Wireframe kann der Grafik Designer nun mit seiner Arbeit beginnen. Dies erfolgt durch eines der gängigen Grafikprogramme. Bei der Erstellung sollten wichtige Aspekte berücksichtigt werden, wie bspw. in dem Artikel „In 10 Schritten zu einer erfolgreichen Landing Page“ verfasst. Das schönste Design, ist nicht immer das effektivste, jedoch sollte die Landing Page auch zeitgemäß aussehen. Falls nicht schon in der Konzeption geschehen, legt der Grafik Designer die Funktionen fest, die die verschiedenen Elemente auf der Landing Page haben sollen.

Diese Elemente dürfen auf eine Landing Page nicht fehlen:

  • Logo
  • Navigation
  • Headline/Subline
  • Einleitung
  • UVP (Unique Value Proposition)
  • Reason Why
  • Produktabbildung
  • Preis
  • Call-to-Action
  • Funktionsprinzip
  • Trust Elemente
  • Testimonials

Das ein oder andere Element kann zusätzlich durch interaktive Effekte verstärkt werden. Welche Möglichkeiten euch bieten könnt ihr hier nachlesen.

Sind Arbeiten an dem Design abgeschlossen, ist es empfehlenswert die Entwürfe mittels einer Eytracking Software analysieren zu lassen. So sehen Sie, ob alle wichtigen Elemente schnell und einfach vom User erfasst werden. Erzielt die Analyse schlechte ergebnisse, so haben Sie die Möglichkeit noch einmal nachzubessern und können anschließend die positive Analyse mit den Entwürfen an den Kunden verschicken. Doch bevor Sie die Design-Entwürfe an den Kunden schicken, sollte dieses durch den verantwortlichen Projektleiter prüfen und abnehmen lassen. Wurde die Entwürfe intern freigegeben, können Sie diese nun an den Kunden zur Freigabe verschicken. Wie Sie Kritik am Design vermeiden können, können Sie hier nachlesen.

Ist die Freigabe erfolgt, kann der Grafik Design alle notwendigen Informationen und Grafiken für die Programmierung vorbereiten.

 

5. Programmierung

Nach dem die Design-Entwürfe final vom Kunden freigeben wurden und der Grafik-Designer alle nötigen Informationen und Grafik-Snippets zur Verfügung gestellt hat, kann die Landing Page programmiert werden. Auch hier sollte aus dem Briefing und dem KickOff hervorgehen, welche Informationen benötigt werden, damit der Workflow nicht unterbrochen wird.

Diese Punkte sollten vor der Umsetzung geklärt sein:

  • Host
  • Domain
  • Statischen HTML oder CMS?
  • Responsive Umsetzung?
  • Einbindung des Formular
  • Spezielle Funktionen von Elementen
  • SOI-, DOI- und Danke-Seite
  • Conversion Code
  • Google Analytics Code

Nach der Fertigstellung durch den Programmierer, sollte die Landing Page erst einmal zurück an den Designer gehen, damit dieser seine Entwürfe mit der programmierten Landing Page vergleichen kann. Stimmt alles mit den Entwürfen und dem Konzept überein, geht es in die wichtigste Phase: Die Qualitätskontrolle.

 

6. Qualitätskontrolle

An dieser Stelle als einzelner Punkt aufgeführt, da er sehr wichtig ist. Denn bevor die fertig programmierte Landing Page an den Kunden geht, sollten mehrere Augen drüber geschaut haben und alle Funktionen der Seite überprüft werden. Damit begeistern Sie nicht nur den Kunden, sonder vermeiden auch unnötige Korrekturschleifen.

Was Sie bei der Qualitätskontrolle zu beachten haben:

  • Wurde alles so umgesetzt wie vom Design vorgegeben?
  • Funktionieren alle spezielle Funktionen
  • Wird die Landingpage (inkl. aller Unterseiten) korrekt in den zu unterstützenden Browsern dargestellt?
  • Responsive: Wird die Landingpage auf dem Smartphone/Tablet korrekt dargestellt?
  • Funktioniert das Formular und der Prozess dahinter?
  • Ist der Google Conversion Tracking Code, Remarketing-Code integriert?

Hier können Sie sich eine ausführliche Checkliste als PDF-Datei downloaden.

 

7. Finale Abnahme

Erst nach der finalen Abnahme durch den Kunden, geht wird die fertig programmierte Landing Page online gestellt und für einen möglichen Kampagnen Einsatz fertig gemacht. Gibt es eine Vorgänger Landing Page, sollte die neue mittels A/B Tests getestet werden.

 

 

Test-Dokumentation

Die Dokumentation der Ergebnisse ist ein sehr wichtiger und häufig vergessenen Schritt im gesamten Workflow. Denn ohne relevante Ergebnisse, weiss man nicht, ob z.B. die neue Landing Page besser als die alte funktioniert. Die Testergebnisse sollten mittels Screenshots und URLs festgehalten und nach einem relevanten Zeitraum verglichen werden.

Funktioniert die neue Landing Page schlechter, sollten Sie die LP analysieren und optimieren. Aus den gewonnen Ergebnissen sammeln Sie Erfahrungen für die nächsten Projekte und können bei der Akquise oder beim nächsten Kundentermin handfeste Zahlen und Fakten vorlegen. Hier finden Sie einige A/B-Test Tipps & Tricks zur Landing Page Optimierung.

 

 

Fazit

Ein runder Workflow ist das A und O einer perfekten Landing Page. Ist er einmal eingespielt, sparen Sie wertvolle Zeit, was wiederum eine bessere Qualität zur Folge hat. Arbeiten Sie mit Checklisten – so haben Sie stets immer alle notwendigen Informationen zur Hand und vermeiden unnötige Fehler. Funktionier die neue Landing Page nach einem A/B-Test besser als die alte, werden alle Beteiligten, inklusive den Kunden zufrieden sein. Sie sollten stets beobachten an welchen Stellen etwas nicht so gut funktioniert, damit sie den Workflow immer weiter entwicklen können. Ich wünsche viel Erfolg bei der Optimierung Ihres Workflows.

Bildnachweis Vorschaubild:
© designer491 - Fotolia.com

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