Nein zum Aktionismus – So managen Sie einen AdWords Account effizient

AdWords

Die Optimierung von einem AdWords Account ist eine solide Handwerksarbeit. Wichtig dabei ist, dass kontinuierlich an allen entscheidenden Bestandteilen gearbeitet wird um sukzessive mehr aus den Kampagnen rauszuholen.

Was sind die wichtigsten regelmäßigen Baustellen bei der Optimierung?

  • Gebotsanpassungen für Keywords und Placements
  • Hinzufügen neuer Keywords und Placements
  • Ausschließende Keywords und Placements ergänzen
  • Neue Anzeigentexte erstellen
  • Neue Landingpages testen
  • Testergebnisse auswerten
  • Reports erstellen
  • Auswertung von geographischen und zeitlichen Daten
  • Überprüfung der Leistung im Vergleich zur Anzeigenposition
    (über oder neben/unter den Suchergebnissen)

Wie häufig die Maßnahmen grundsätzlich gemacht werden, ist abhängig von der Account-Größe und dem Budget, das in Klicks investiert wird. Auch müssen nicht alle Elemente in gleicher Häufigkeit überprüft werden.

Gebotsanpassungen können zwei Mal pro Woche fällig sein, wohin gegen neue Keywords nur einmal im Monat hinzugefügt werden müssen. Die Auswertung geographischer Daten sind alle paar Monate notwendig.

Zu diesen Maßnahmen gesellen sich aber auch nicht-regelmäßige Arbeiten, die durch externe Effekte bedingt sind. Das können Anforderungen von Vorgesetzten oder Kunden sein. Z. B. in Zusammenhang mit begleitenden Offline-Kampagnen, Änderungen des Wettbewerbs-Verhalten oder neuen Test-Wünschen.

Darüber hinaus gibt es immer wieder neue, oft tolle Features von Google, die ausprobiert werden wollen. Auch hier muss reagiert werden, da sonst nicht das Optimum aus den Kampagnen rausgeholt wird und Sie Boden an den Wettbewerb abgeben.

Kontinuierlich zum Kampagnenerfolg – „Nein“ zu To-Do-Listen

Wenn ihr sowohl die kontinuierlichen, als auch die zusätzlichen Erfordernisse gut umsetzen wollt, empfiehlt Brad Geddes in einem Artikel auf Search Engine Land, sich von To-Do-Listen zu verabschieden und den Account wie ein Projekt zu betrachten.

Die kontinuierlichen Arbeiten, die ich oben aufgelistet habe, können als regelmäßige Aufgaben im Kalender eingetragen werden (am besten einfach als Serienelement anlegen). Dadurch stellt ihr sicher, dass nichts in Vergessenheit gerät, ohne dass ihr eine To-Do-Liste führt, auf der ihr die Arbeiten vor euch her schiebt. To-Do-Listen sind für regelmäßige Aufgaben völlig ungeeignet, können aber hilfreich für neue, zusätzliche Anforderungen sein (auch wenn ich To-Do-Listen per se schon doof finde).

Die Mischung aus Kalender-Erinnerungen für regelmäßige Aufgaben und einer zusätzlichen Führung einer To-Do-Liste für weitere Projekte hat sich bei mir insbesondere bei größeren, betreuungsintensiven Accounts bewährt.

Btw.: Als To-Do-List-Tool empfehle ich Wunderlist von den 6Wunderkindern.

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