Responsive Ads in AdWords – Einrichtung, Performance & 3 Praxistipps

AdWords

Mit den Responsive Ads bietet Google Adwords seit kurzem eine gute Alternative für die bestehenden Anzeigenformate im Displaynetzwerk. Die Responsive Anzeigen haben den großen Vorteil, dass sie sich in Größe, Darstellung und Format automatisch an die jeweilige Werbefläche des Publishers anpassen. Sie sind daher sowohl für Desktop als auch für mobile geeignet und können als Bildanzeige, Textanzeige oder als native Banneranzeige ausgeliefert werden.

Das Erstellen von Anzeigen für die verschiedenen Formate entfällt somit und erspart dem Kampagnenmanager viel Arbeit, die er nun in die Optimierung der Kampagne stecken kann. Ein besonderer Pluspunkt ist die Auslieferung der Responsive Anzeigen im native Format. Das native Anzeigenformat passt sich optimal an das Werbeumfeld an und wird daher als weniger störend wahrgenommen. So entsteht der Eindruck, dass es sich gar nicht um Werbeanzeigen handelt, sondern um dazugehöhrige Seiteninhalte.

 

Responsive Ads in Google AdWords einrichten

Responsive Anzeigen sind in Google Adwords super schnell eingerichtet. Die Einrichtung erfolgt wie gewohnt über die Anzeigen-Ebene mit Klick auf den +Anzeige Button Button. Sobald Sie auf den Button geklickt haben, erscheint die Auswahl „Responsive Anzeige erstellen“.

 

Eingabemaske Responsive Anzeigen

 

Die Eingabemaske für Responsive Anzeigen beinhaltet folgende Elemente:

  • Kurzer Anzeigentitel = 25 Zeichen
  • Langer Anzeigentitel = 90 Zeichen
  • Beschreibung = 90 Zeichen
  • Unternehmensname = 25 Zeichen
  • Schaltfläche zum Hinzufügen eines Anzeigenbildes.
  • Live Vorschau von der gestalteten Anzeige.

Zur Erstellung der Anzeige müssen alle Felder ausgefüllt werden. Wann der kurze und wann der lange Anzeigentitel erscheint, ist abhängig von der Größe der Werbefläche auf der die Anzeige ausgeliefert wird.

Für die Responsive Anzeigen gelten die standardmäßigen AdWords Richtlinien und zusätzlich die Anforderungen an Responsive-Anzeigen. Dazu zählt unter anderem, dass  der Text, einschließlich des Logos, nicht mehr als 20% des Bildes verdecken darf und das animierte Bilder z.B. GIFs als Anzeigenbild nicht erlaubt sind.

Tipp: Nutzen Sie die erweiterte Zeichenanzahl für den langen Anzeigentitel und die Beschreibung auf jeden Fall aus. So können Sie die Vorteile Ihres Produktes oder Ihrer Dienstleistung noch besser präsentieren und einen aussagekräftigen Call-to-Action hinzufügen.

 

Bildauswahl

Die Bildauswahl für Responsive Anzeigen kann über drei verschiedene Wege erfolgen:

 

1  Auf der Zielseite nach Bildern suchen

Die Zielseite wird nach Bildern und Logos durchsucht, die dann für die Anzeige ausgewählt werden können.

 

2  Bilder hochladen

Die zweite Möglichkeit ist es eigene Bilder hochzuladen.

 

Bilder zu Responsive Anzeigen hinzufügen

 

Im Idealfall laden Sie hier Bilder bzw. Logos hoch, die bereits in den passenden Abmessungen erstellt wurden. Die Bilder können zwar über die Maske noch zugeschnitten werden, jedoch müssen dadurch Teile des Bildes abgeschnitten werden.

Wichtig: Laden Sie nur Bilder hoch, für die Sie auch die entsprechende Berechtigung haben.

 

Archivbilder/Stockfotos verwenden

Falls sich keine passenden Bilder auf Ihrer Website befinden und Sie gerade kein Bild zur Hand haben, besteht die Möglichkeit, eine Auswahl an kostenloser Stockfotos zu verwenden. Dazu müssen Sie die URL Ihrer Website in das entsprechende Feld einfügen. Google scannt nun den Inhalt Ihrer Website und bietet passende Stockfotos zur kostenlosen Verwendung an.

 

Auswahl Stockfotos hinzufügen

 

Die Auswahl an Stockfotos beschränkt sich auf maximal 20 Stück. Leider ist es nicht möglich anhand von Keywords nach passenden Bildern zu suchen.

Tipp: Wenn Ihnen keines der Bilder zusagt, die Google anhand Ihrer Website rausgesucht hat, können Sie es einfach mit URLs von anderen Websites versuchen, auf denen passender Content für Ihre Anzeige zu finden ist. Die Eingabe der URL für die Suche nach Bildern hat nichts mit der Ziel URL für Ihre Anzeige zu tun. Die Ziel URL für Ihre Anzeige bleibt Ihre Website.

 

Google Anzeigen im Vergleich

 

Google Anzeigen im Vergleich

 

Vorteile im Überblick

  • Gleichzeitig für Desktop und Mobil geeignet
  • Einfache Erstellung (Bild + Text+ Logo optional)
  • Höhere Sichtbarkeit (Native + Bild Anzeigen werden stärker wahrgenommen)
  • Mehr Platz für weitere Inhalte im Vergleich zu den anderen Anzeigenformaten (Text + Bild + Logo)

 

Performance von Responsive Ads – Erste Erfahrungen

Die Performance von Responsive Anzeigen ist sehr unterschiedlich. Es gibt also keine pauschale Antwort ob sich Responsive Anzeigen rentieren oder nicht. Fakt ist, dass sich die CTR und die Conversion Rate durch Responsive Anzeigen erheblich verbessern kann, aber nicht muss. Sie sollten das neue Anzeigenformat auf jeden Fall testen, aber die Performance unbedingt in den ersten zwei Tagen nach Freigabe genau im Auge behalten. Aus eigenen Erfahrungen neigen Responsive Anzeigen auch gerne mal zu einer Kostenexplosion. In einigen Kampagnen funktionieren die Anzeigen sehr gut und in anderen weniger gut. Stellen Sie die Anzeigen als Test ein und beobachten Sie die Veränderung.

Tipp: Stellen Sie die Responsive Anzeigen immer zusätzlich zu aktiven Anzeigen ein und warten Sie, bis die Anzeigen von Google freigegeben wurden. Die Freigabe der Responsive Anzeigen dauert leider manchmal etwas länger.

2 Antworten zu “Responsive Ads in AdWords – Einrichtung, Performance & 3 Praxistipps”

  1. Tommekt sagt:

    Vielen Dank für diesen ausführlichen Artikel, besonders gut das es auch Mobil eingesetzt und Optimiert wird.

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