Richtig zwitschern mit diesen 3 Twitter-Tools

Online Marketing

Mit mehr als 500 Millionen registrierten Usern ist Twitter in unseren Kommunikationsalltag eingezogen. Twitter reflektiert, wie wir uns miteinander verbinden und kommunizieren und schafft dabei die Möglichkeit auf einer Kürze von 140 Zeichen die wichtigsten Neuigkeiten festzuhalten. Jeden Tag entstehen 1 Millionen neue Twitter-Accounts: Damit ist Twitter das effizienteste und verbreitetste Informationsnetzwerk weltweit, meistgenutzt in den USA, Brasilien und Japan.

Nicht nur Privatleute, sondern vor allem Unternehmen, Journalisten, Politiker und Prominente können Twitter nutzen, um ihre Follower auf dem aktuellen Stand zu halten. Twitter kann somit optimal als Werbeplattform genutzt werden, wenn Sie das Potential gekonnt einsetzten. Hierfür ist es nicht nur wichtig, Twitter richtig zu nutzen, sondern vor allem auch die verschiedenen Twitter-Tools zu beherrschen. Im Folgenden stellen wir Ihnen drei Tools vor, mit denen Sie Ihr Twitter-Profil optimal ausbauen können.

 

1.    Tweetdeck

Tweetdeck ist eine twittereigene Software, die einige entscheidende Features anbietet.

Wenn Sie mehr als 100 Leuten folgen, kann Twitter schnell unübersichtlich werden.
Tweetdeck schafft Übersichtlichkeit, in dem es Spalten anbietet: Diese Spalten können entweder alle Twitter-Kontakte enthalten, selbst angelegte Gruppen, Listen oder die Ergebnisse von Suchanfragen. Die Listen können Sie sich aus Ihren Kontakten selber zusammenstellen oder bereits vorgegebene Listen nutzen: So hat beispielsweise zeitonline eine Liste aller Bundestagsabgeordneten erstellt. In die Suche können Sie beispielsweise Begriffe zu einem bestimmten Event oder Themengebiet eingeben und sehen, was gerade darüber geschrieben wird. Dies lohnt sich vor allem bei aktuellen Ereignissen und Veranstaltungen.

Tweetdeck kann außerdem für mehrere Twitter-Accounts genutzt werden. Profile verschiedener Projekte eines Unternehmens können dadurch miteinander verbunden werden.

In der „Scheduled“-Spalte haben Sie außerdem die Möglichkeit Tweets im Voraus zu planen. An Tagen, an denen wenig Zeit  bleibt, um auf Twitter aktiv zu sein, können Sie Ihr Profil so trotzdem aktuell halten.

 

2.    NutshellMail

NutshellMail bietet die Möglichkeit, sich Berichte über sein Twitter-Profil via E-Mail zusenden zu lassen. Dieser Bericht zeigt den aktuellen Stand des eigenen Profils an: Den momentanen Status, die letzten Tweets derjenigen, denen Sie folgen und die letzten Antworten auf die eignen Aktivitäten und Erwähnungen von anderen Usern. Außerdem erhalten Sie nicht nur die Information, welche Follower zuletzt neu hinzugekommen sind, sondern auch, wer Ihnen nicht mehr folgt.

Die Liste „Lattest Quitter“ ist vor allem dann interessant, wenn die Zahl der eigenen Follower plötzlich abnimmt. Anhand der Analyse von NutshellMail können Sie sehen, ob diese Follower zu Ihrer angestrebten Zielgruppe gehören und es somit entscheidend ist, dass sie Ihr Profil nicht mehr „folgendswert“ finden.

Wann und wie oft NutshellMail diese Analyse durchführt und Ihnen via E-Mail zusendet, kann individuell eingestellt und auch jederzeit geändert werden.

3.    Unladenfollow.com

Unladenfollow.com bietet eine Analyse der eignen Follower an. Dieses Tool zeigt Ihnen an, wenn sich in Ihrem Follower-Kreis Profile finden, die auffällig viel tweeten oder eindeutige Spam-Profile sind. Ob Sie diese Nutzer aus Ihrer Follower-Liste löschen, bleibt jedoch immer noch Ihnen überlassen. Das Programm übernimmt diese Aufgabe somit nicht automatisch.
Diese Funktion ist vor allem wichtig, wenn Sie ein offizielles Profil betreuen, dass Persönlichkeiten oder Unternehmen repräsentiert, da diese Auftritte frei von Spam und Fake-Followern sein sollten.

Neben diesen 3 Tools, gibt es noch viele weitere Programme die Features für Twitter anbieten. Wenn Sie einen detaillierten Überblick bekommen möchten, sollten Sie die twitterverse-Grafik nutzen. Dort sind alle aufgeführten Anwendungen anklickbar und werden auf jeweils vorgeschalteten Seiten kurz erklärt und von Nutzern bewertet.

 

Ein Artikel von:
Mara Brinkmann

Mara Brinkmann studiert General Management an der Cologne Business School und arbeitet als studentische Hilfskraft bei morefiremedia Gmbh. In diesem Rahmen betreut Sie Facebook- und Twitter-Auftritte verschiedener Projekte.

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