Spam-Filter umgehen – So werden Ihre E-Mail Kampagnen erfolgreicher

Online Marketing

Ein wichtiger Bestandteil des E-Mail Marketing sind Newsletter. Ein Großteil der Werbemails in Deutschland landen in den Spam-Filtern. Jedoch gibt es einige Techniken, die Sie anwenden können, damit Ihre versendeten Newsletter ordnungsgemäß in den Postfächern Ihrer Kunden ankommen.

Prinzipiell könnte jeder Empfänger nachsehen, ob wichtige E-Mails in den Spam-Ordner gelandet sind. Jedoch wird der Spam-Ordner von den meisten kaum beachtet. Man geht davon aus, dass alle E-Mails in diesem Ordner unwichtig seien oder es sich nur um Werbemails handeln könne. Immer wieder kommt es auch vor, dass seriöse E-Mails, welche man tatsächlich auch erwartet, in dem Spam-Ordner landen. Dies ist jedoch den wenigsten klar.

Generell werden Spam-Filter immer besser und intelligenter. Es werden deutlich zielgenauer Werbe-E-Mails erkannt als noch vor ein paar Jahren.

Auf welche Punkte sollte man achten, um den Spam-Filtern aus dem Weg zu gehen?

Welche Anpassungen können Sie vornehmen um die Spam-Ordner weitgehend zu vermeiden?

Betreff

Wenn Sie in Ihrem Betreff sehr reißerische Texte verwenden, wird sehr schnell erkannt, dass es sich um eine Werbe-Email handelt. Zudem sollten Sie folgende Aussagen vermeiden: „Sofort handeln“, „Gewinnspiel“, „Coupons“ oder auch „Gratis“ etc. Diese und ähnliche Aussagen sind Indikatoren für Werbe-E-Mails.

Des Weiteren sollten Sie personalisierte Betreffzeilen vermeiden. Zwar erhöht dies häufig die Conversionrate, jedoch wird dies von vielen Spam-Filtern nicht gerne gesehen.

Kunden auffordern

Sobald sich der Interessent in Ihren Newsletter eingetragen hat wird er im Normalfall auf eine Dankesseite geleitet. Auf dieser Seite sollte man den Interessenten bereits darauf hinweisen, dass er Ihre E-Mail-Adresse in das eigene Adressbuch einträgt. Diese Aufforderung können Sie nochmal wiederholen in der Bestätigungsmail, die Sie automatisiert versenden. Sobald man eine E-Mail Adresse in das Adressbuch des E-Mail Programmes einpflegt, wird keine E-Mail mehr, von dem entsprechenden Absender, im Spam-Ordner landen.

Dies liegt daran, dass die E-Mail Software dann genau weiß, dass man von der entsprechenden Absenderadresse Nachrichten empfangen möchte.

Die Absenderadresse

Häufig werden Gratis-E-Mail Adressen strenger bewertet als E-Mail Adressen mit eigener Domain. Wenn bspw. Ihr Firmenname in der E-Mail Adresse vorkommt, dann ist die Wahrscheinlichkeit deutlich geringer in den Spam-Ordner zu gelangen als wenn man eine unscheinbare Google Mail Adresse nutzt. Daher ist es am Besten wenn Ihre E-Mails von einem seriösen deutschen Server versendet werden.

Inhalt der E-Mail

Generell sollte der Inhalt der E-Mail schnell und einfach durch den Leser erfassbar sein. Zudem sollten Sie auf übergroße Überschriften, knallige Farben sowie Animationen in den E-Mails vermeiden. Auch dies sind für Spam-Filter Indikatoren für Werbe-E-Mails. Halten Sie die Newsletter lieber etwas schlichter als zu aufdringlich.

Spam-Score Test

Um sichern zu gehen, dass die eigene E-Mail nicht zu stark Spam-gefährdet ist, gibt es kostenlose Tools, die für Sie den Spam-Score ermitteln. Hier finden Sie den Link zu einem kostenlosen Tool: http://www.mail-tester.com/

Bei diesem Tool können Sie an eine vorgegebene E-Mail Adresse Ihren geplanten Newsletter senden. Nach kurzer Zeit erhalten Sie bereits das Ergebnis. Umso höher der Spam-Score umso geringer die Wahrscheinlichkeit in einem Spam-Ordner zu landen.

Zusätzlich erhalten Sie auch die Gründe, falls Sie keine volle Punktzahl erhalten sollten.

Wenn Sie in Zukunft Ihre Newsletter entsprechend der Techniken anpassen, sowie vor dem Versand testen, dann wird Ihr E-Mail Marketing deutlich erfolgreicher werden.

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