YouTube-Werbemöglichkeiten auf einen Blick

AdWords

Wussten Sie, dass die Wahrscheinlichkeit, bei YouTube auf Seite 1 angezeigt zu werden 53x größer ist als bei Google AdWords? Und dass die Klickrate gegenüber klassischen Textanzeigen um 43% höher liegt?

Die Bewerbung von Produkten und Dienstleistungen auf YouTube ist aktuell in aller Munde. Kein Wunder, schließlich erreicht YouTube 21,2 Millionen Menschen in Deutschland, weltweit sogar über 1 Milliarde pro Monat. Eine gute Möglichkeit also, Produkte und Dienstleistungen vor einem großen aber – dank guter Targeting-Möglichkeiten – dennoch abgrenzbaren Publikum zu präsentieren.

Mit Google AdWords für Video haben Sie die Möglichkeit,  Anzeigen auf YouTube relativ schnell und einfach einzustellen, wie Sie auch in diesem Artikel nachlesen können.

Doch welche Möglichkeiten gibt es überhaupt, auf YouTube zu werben? In diesem Beitrag lesen Sie alle Möglichkeiten kurz und verständlich zusammengefasst.

1. Google Display Netzwerk

Hierbei handelt es sich um klassische Text- oder Imageanzeigen im Google Display-Netzwerk, die in diesem Fall im passenden Umfeld auf YouTube ausgespielt werden. Für diese Werbemöglichkeit müssen Sie kein Video zur Verfügung stellen und auch keine eigene Video-Kampagne in Adwords schalten. Alles was Sie tun müssen, ist in AdWords eine klassische Display-Kampagne zu erstellen. Richten Sie Ihr Targeting ein, indem Sie zum Beispiel Keywords einbuchen, zu denen Sie auf YouTube gefunden werden wollen. Als Placement wählen Sie www.youtube.com aus. Wenn Sie bereits Videos recherchiert haben, die für Ihre Zielgruppe interessant sind und in deren Umfeld Sie gerne werben möchten, fügen Sie der Kampagne die Placements über die Option „mehrere Placements gleichzeitig hinzufügen“  hinzu. Dort können Sie direkt die Links der gewünschten Videos eingeben und Ihr Targeting darauf festlegen.

Display Anzeige

2. Google AdWords für YouTube

Die sogenannten True-View Video Anzeigen können Sie über spezielle Video-Kampagnen in AdWords einstellen (lesen Sie hier im kostenlosen Whitepaper, wie Sie eine Video Kampagne Schritt für Schritt einrichten).

Grundsätzlich lassen sich YouTube Anzeigen in zwei Kategorien einteilen:

a) In-Stream Anzeigen: Videoanzeigen, die vor oder während einem anderen Video eingeblendet werden. Die Werbung kann vom User nach 5 Sekunden übersprungen werden. Wichtig: Kosten für die Werbungsschaltung fallen für Sie erst dann an, wenn der Nutzer mehr als 30 Sekunden des Spots angesehen hat (Abrechnungsmethode Cost per View oder CPV).

Können bestimmte Videos für die Bewerbung ausgewählt werden?
Als Werbetreibender haben Sie natürlich ein großes Interesse daran, dass Ihre Werbung nur im Umfeld eines für Sie passenden Videos erscheint. Sie haben bei YouTube die Möglichkeit, spezifische Videos auszuwählen. Einzige Voraussetzung dafür ist, dass der Bereitsteller des entsprechenden Videos die Monetarisierung aktiviert hat.

In-Stream Beispiel

Call-to-Action Overlay

Das sogenannte Call-to-Action Overlay verstärkt die Werbewirkung Ihres Videos und fordert die User aktiv zur Handlung auf. Es handelt sich dabei um einen kleinen Banner, der über Ihrem Werbevideo eingeblendet wird. Neben einer Handlungsaufforderung erscheint zusätzlich Ihre Ziel-URL. Den Text und die URL können Sie innerhalb Ihrer YouTube-Kampagne festlegen.

WICHTIG: Call-to-Action Overlays können nur innerhalb der eigenen Videos, nicht aber in fremden Videos geschaltet werden. Es handelt sich dabei um einen Zusatz für Ihre In-Stream Anzeigen, den Sie aber unbedingt nutzen sollten.

Call-to-Action Overlayb) In-Display Anzeigen: Anhand der von Ihnen getroffenen Targeting-Kriterien (zum Beispiel Keywords, Interessen, Themen) können Werbevideos – ähnlich wie bei Google AdWords oberhalb der Suchergebnisse angezeigt werden. Die Abrechnung erfolgt hier – nicht wie bei In-Stream Anzeigen pro View, sondern in klassischer AdWords-Marnier pro Klick (CPC-Modell)

In-Display BeispielYouTube wird in der Zukunft mit Sicherheit ein noch viel spannenderer Kanal, als er heute ohnehin schon ist: Das Targeting ermöglicht eine spezifische Ansprache der Zielgruppe und Videos bieten als Werbemittel ungemeines Potential und jede Menge Entfaltungsmöglichkeiten. Nicht nur für Branding-Zwecke, auch im Performance-Bereich lassen sich mit dieser Werbeform neue Konsumentengruppen erschließen. Natürlich ist die Produktion eines Werbevideos weitaus aufwendiger als die Erstellung von Textanzeigen. Doch jedes Risiko birgt auch Chancen. Denn der Wettbewerb bei YouTube ist aktuell noch nicht ganz so hoch wie beispielsweise bei AdWords. Es gibt hier also noch Vieles auszuprobieren. Wir finden: Höchst spannend!

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